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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Paul Burrell

Im Dienste meiner Königin

Cover: Im Dienste meiner Königin

Droemer Knaur Verlag, München 2003
ISBN-10 3426273381
ISBN-13 9783426273388
Gebunden, 591 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Anke Kreutzer, Thorsten Schmidt, Harald Stadler, Maria Zybak, Reinhard Kaiser, Bernhard Kleinschmidt, Jutta Ressel und Claudia Tauer. Das Schicksal von Prinzessin Diana kennen alle, aber wie sie wirklich lebte, wissen nur wenige: Ihr Butler Paul Burrell hat nun in seinem Buch die Wahrheit - aus seiner Sicht - geschrieben. Fast 20 Jahre hat Paul Burrell als Butler der Royal Family gedient, zuletzt als Butler von Prinzessin Diana.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.2003

Kein Buch für Voyeure, sondern eine "solide Unterhaltung für die ganze Familie" sei die Autobiografie von Paul Burrell, wie Ernst Horst gleich zu Beginn seiner Rezension feststellt. In seinem Buch erzählt der ehemalige Butler von Lady Diana die Geschichte seines bisherigen Lebens und damit auch viel über das Leben der Windsors, einem Leben, das "voll von banalen Ritualen" und kleinen Kompensationen des strikt geregelten Alltags der Königsfamilie ist, wie der Rezensent berichtet. Zunächst sei das Buch "ein wenig zäh", dann entdeckt Ernst aber eine Ehekrise wie bei Strindberg, einen tragischen Tod wie in Disneys Bambi und zum Schluss ein Gerichtsdrama wie bei Perry Mason. Immer bleibe aber die Intimsphäre des Königshauses unangetastet, selbst der "Haderlump Charles, der Ehebrecher", wie der Rezensent aus der Sicht des loyalen Butlers schreibt, werde differenziert behandelt. Im Grunde sei die Haltung des Butlers mir der eines Fußballfans vergleichbar: "Man entscheidet sich einmal für Schalke 04 und bleibt dabei". Das gehöre zum Wesen des Spiels, schließe aber den Respekt für den Gegner nicht aus, illustriert der Rezensent.

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