Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Spanischen von Claudia Wuttke. Staunend folgen wir dem Kalligraphen Dalessius durch die Wunder des 18. Jahrhunderts: Automaten, erfinderische Henker, sonderliche Bordelle, frühe Computer, Hinrichtungsmaschinen, Teiche voller giftiger Fische, düstere Schlösser und die Linienkutschen für Leichen sind alle in den Kampf der Aufklärung gegen die finsteren Mächte des untergehenden Ancien Regime verstrickt. Voltaire und Dalessius decken einen ungeheuren Coup des Klerus auf, aber können sie ihn auch verhindern?
Rezension Perlentaucher
Eine filigrane Preziose, voller wunderbarer Einfälle und Begegnungen. Ein Pastiche der exquisiten Art - nur leider, wenngleich in der Spannungsroman-Reihe des Verlags erschienen und der Einarbeitung eines der prominentesten Kriminalfälle des 18. Jahrhunderts zum Trotz, eigentlich kein Kriminalroman...
Lesen Sie mehr von Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 26.06.2004
Der Rezensent Kolja Mensing ist richtig begeistert von diesem Roman des argentinischen Schriftstellers Pablo de Santis über einen französischen Justizskandal und eine damit verbundenen Intrige der katholischen Kirche im 18. Jahrhundert. Seiner Meinung nach handelt es sich um einen "dunklen und schönen Roman", in dessen Zentrum aber "kein ketzerischer, eher ein beunruhigender Gedanke" steht: nämlich, dass "auch in einer enzyklopädisch erfassten Welt nichts zueinander passt". Pablo de Santis sucht nach Lücken der Überlieferung, in der sich "finstere Geschichten und verborgene Wahrheiten" verbergen und was dabei herauskommt, ist nach Mensings Meinung eine lohnenswerte Lektüre.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 15.04.2004
"Kaum jemand ist bisher mit so viel Spiellust und Ideenkombinatorik dem Mordinstrument Sprache auf den immateriellen Leib gegangen wie der Argentinier Pablo des Santis", feiert Tobias Gohlis den dritten Roman "Voltaires Kalligraph", der offensichtlich vom Schönschreiber des Philosophen handelt. Doch dies sei schon die erste irreführende Fährte, erklärt unser Rezensent. Der Kalligraph Dalessius, der "'Voltaires unidentifizierbares Gekritzel'" für die Drucker in eine lesbare Reinschrift bringt, verflüchtigt sich "hinter seinen Federn, Papieren und Tinten beinah vollständig in seine Funktion" und mischt sich schreibend in den "epochalen Kampf zwischen Voltaire und den Mächten der Finsternis" ein. De Santis kombiniert dabei "die vertrauten Effekte des Gruselromans - düstere Schlösser, Geheimtinten, dubiose Erblinien, Verschwörer unter Kutten - mit dem Lieblingsthema der Romantik, dem Automaten", verrät unser begeisterter Rezensent und resümiert: "Philosophie, Fantastik, Wortspielerei - bei de Santis ist der Kriminalroman pures Vergnügen auf höchstem Niveau".
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Krisen des modernen Ichs
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Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
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Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen








