Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Nicola Pressburger, Nicola Pressburger

Geschichten aus dem achten Bezirk

Neue Kritik Verlag, Frankfurt am Main 1999
ISBN-10 3801503364
ISBN-13 9783801503369
gebunden, 249 Seiten, 19,43 EUR

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Klappentext

Aus dem Italienischen von Michaela Wunderle.Das jüdische Leben im achten Bezirk Budapests ist mittlerweile nahezu erloschen - und damit eine Geschichte und Kultur, deren wenige Überlebende heute über die ganze Welt verstreut sind. Ironisch und leidenschaftlich lassen die Autoren, die 1956 als Achtzehnjährige ihre Heimat verließen, das Budapest der 40er und 50er noch einmal aufleben, das Milieu der kleinen Leute, rund um den Teleki-Platz, die erst vom Nationalsozialismus und dann vom Stalinismus heimgesucht wurden.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.05.2000

Katharina Döbler hat diese Erinnerungen mit Wehmut gelesen, denn das jüdische Leben im achten Bezirk von Budapest, von dem die beiden Brüder hier erzählen, ist so gut wie versunken - sie überlebten die Nazizeit in der Synagoge von Budapest, die unter schwedischem Schutz stand. 1956, als der stalinistische Terror die Existenzen der jüdischen Kleinhändler zerstörte, mussten sie dann endgültig aus Ungarn emigrieren. Der Zauber des Buchs verdankt sich nach Döbler der Bescheidenheit der Autoren, durch die die Figuren - etwa die ungeheuer dicke und offensichtlich ziemlich finstere Großmutter der beiden - um so plastischer aufscheinen.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren