Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michel Foucault

Dits et Ecrits. Schriften in vier Bänden

Band 4: 1980-1988

Cover: Dits et Ecrits. Schriften in vier Bänden

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005
ISBN-10 3518584340
ISBN-13 9783518584347
Gebunden, 1136 Seiten, 52,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Michael Bischoff, Ulrike Bokelmann, Horst Brühmann, Hans-Dieter Gondek, Hermann Kocyba und Jürgen Schröder. Wenn die französische Tageszeitung "Le Monde" in einem umfangreichen Dossier zu Foucault konstatiert, dass zwanzig Jahre nach seinem Tod sein Werk so breit kommentiert wird wie nie zuvor, so klingt dies wie die erstaunte Beobachtung einer erstaunlichen Präsenz. In der Tat zeigt sich, dass Foucaults Werk in höchst unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft - von der Philosophie über die Geschichtswissenschaft bis hin zur Soziologie und Politikwissenschaft - neue Fragen gestellt und überraschende theoretische Perspektiven eröffnet hat.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.08.2005

Den Abschluss einer "Großtat" hat Bernhard Dotzler zu vermelden: der vierte und letzte Band der "Dits et Ecrits" von Michel Foucault ist erschienen, und Dotzler kommt zu dem triumphalen Ergebnis, dadurch sei die Welt "um mehr als nur einen Traum reicher". Unter drei Begriffen fasst der Rezensent das Foucaultsche Schaffen zusammen: Faktizität, Experimentalität, Aktualität. In den "systematisierenden Vorträgen" nicht weniger als in den Gelegenheitsäußerungen zu, beispielsweise, Wagner, Syberberg und Boulez zeigt sich nach Dotzlers Empfinden die "experimentelle Haltung", mit der Foucault an die Welt heranging. Nicht um eine schlüssige Lehre oder gar um Rezepte ist es dem Philosophen zu tun gewesen, stellt Dotzler klar; für Foucault hatten seine Schriften vor allem dadurch Bedeutung, dass sie existierten, dass sie vorlagen, als Fakten in der Welt waren. Am Ende von Foucaults Leben und Arbeit trat, wie Dotzler ausführt, ganz deutlich hervor, was im Zentrum seines Forschens und Denkens stand: das Subjekt, er, Foucault, selbst.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren