Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michael Pesek

Das Ende eines Kolonialreichs

Ostafrika im ersten Weltkrieg. Eigene und fremde Welten

Cover: Das Ende eines Kolonialreichs

Campus Verlag, 2010
ISBN-10 3593391848
ISBN-13 9783593391847
Broschiert, 213 Seiten, 39,90 EUR

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Klappentext

Der Erste Weltkrieg war auch ein Krieg um Kolonien. Ostafrika gehörte zu den am längsten umkämpften Schlachtfeldern. Die Mehrzahl der Kriegsbeteiligten waren, neben den Europäern, Afrikaner und Inder. Ohne die Hunderttausende afrikanischer Arbeiter und Träger hätte der Krieg von keiner Seite geführt werden können. Michael Pesek schildert das Los der afrikanischen Soldaten und das Leben der Zivilbevölkerung, wo Zwangsarbeit und Kriegsverbrechen alsbald Teil des Systems waren.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Michael Pesek: Das Ende eines Kolonialreiches - Leseprobe beim Campus Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2011

Die stilistische Struppigkeit missfällt Hans Jochen Pretsch an Michael Peseks Studie "Das Ende des Kolonialreichs", die er ansonsten sehr interessant findet und für ihre detailreiche Darstellung ausdrücklich lobt. Heldensagen aus dem Dschungel Ostafrikas prägten in der Weimarer Republik die Erinnerungen an die Kolonialgeschichte, so Peseks These, die er selbst als "Entstehung eines heroischen Narrativs" bezeichnet, in der sich die "Krise des europäischen Subjekts" auf den Schlachtfeldern der Kolonialkriege spiegele. Eine interessante These, die Pesek gut ausgearbeitet hat, findet Pretsch. Eine "straffere Lektorierung" hätte er sich allerdings gewünscht.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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