Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michael Korth

Lexikon der verrückten Dichter und Denker

Berühmte Dichterfürsten und Geistesriesen, wie sie keiner kennt

Cover: Lexikon der verrückten Dichter und Denker

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003
ISBN-10 3821839570
ISBN-13 9783821839578
Gebunden, 402 Seiten, 22,90 EUR

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Klappentext

Welche merkwürdigen Objekte mussten stets in Schillers Schreibtischlade liegen? Welcher Dichter war mehr als zwanzigmal verheiratet? Wer alles liebte die männermordende Schönheit Lou Andreas-Salome? Und mit wem prügelte Hemingway sich am liebsten? In seinem Lexikon der Dichter und Denker stellt der bekannte Autor Michael Korth Wissenswertes und Skurriles über das Leben und Schreiben der wichtigsten Literaten und einflussreichsten Denker unserer Kulturgeschichte vor. Der literarische Klatsch und Tratsch verwandelt die Geistesgrößen in liebende Menschen, durchgedrehte Freaks oder traurige Existenzen. Mit seinen anschaulichen Porträts bevölkert Michael Korth die literarischen Landschaften der Welt von der Antike bis heute.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.07.2003

Mit seinem "ostentativ kauzigen Umschlag" kann dieses Lexikon bei Joachim Kalka schon mal keine Punkte machen. Auch von Michael Korths Dichterporträts ist der Rezensent nicht gerade begeistert, weil Autor und Verlag anscheinend dem "Humorzwang" unterliegen. Manche Untertitel findet Kalka sogar unter Stammtischniveau wie zum Beispiel "Christian Dietrich Grabbe - Steter Tropfen höhlt die Leber". Das vielversprechende Nietzsche-Zitat ("Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben") findet der Rezensent nur manchmal eingelöst, und zwar in den leiseren Tönen der Porträts und den "oft ingeniös ausgewählten Zitaten". Allein, Kalka fällt es schwer, sich einen Interessenten für ein solches Lexikon vorzustellen.

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