Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michael Jungwirth

Haider, Le Pen & Co

Europas Rechtspopulisten.

Cover: Haider, Le Pen & Co

Styria Verlag, Graz 2002
ISBN-10 3222129991
ISBN-13 9783222129995
Gebunden, 280 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Wer sind sie? Wie gefährlich sind sie wirklich? Was ist das Geheimnis ihres Erfolges? Journalisten informieren in 15 politischen Porträts über die bekanntesten und umstrittensten Rechtspopulisten Europas. Sie erfahren hier woher sie kommen und was sie wollen, welche Strategien, Ziele, Verbindungen und Parallelen sie haben.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.03.2003

Existiert eine ernsthafte Bedrohung der europäischen Demokratien durch den rechten Populismus? Wirkt sich dessen Existenz belebend auf den Parteienwettbewerb aus? Laut Andrea Ross sind das Fragen mit denen sich Michael Jungwirth in seinem Porträtband über "Haider, Le Pen & Co" auseinandersetzt. Warnend erklärt Jungwirth, man dürfe die Populisten nicht dämonisieren, weil dies "schnell den Zustand der europäischen Demokratien" verkläre. Man müsse sie "weniger als Ursache denn als Symptom für die gesellschaftliche Krise" verstehen. So lobt Ross diese Herangehensweise der Autoren an das Thema, in der "die Portraitform... glücklich gewählt" ist und die Beiträge die Eigenheiten eines jeden Parteiführers" betonen, ohne der Versuchung nachzugeben, "die schillernden Persönlichkeiten in ein einheitliches Gerüst zu zwängen". Ross bemerkt aber auch, dass die Stärke des Buches zugleich die Schwäche einer "vergleichenden Darstellung" deutlich werden lässt. Denn fraglich bleibt, ob es sich europäische Rechtspopulismus überhaupt um eine politische Familie handelt. Das Argument Jungwirths bleibt "schal", wenn er schreibt, auch andere politische Familien Europas "seien schließlich höchst heterogen", so Ross.

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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