Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Max Scheler (1874-1928), neben Heidegger und Husserl der wichtigste Kopf der Phänomenologie, feinfühliger Psychologe, bedeutender Soziologe und Begründer der philosophischen Anthropologie, gehört inzwischen zu den Klassikern der deutschen Philosophie. Indem er die phänomenologische Methode auf die Gebiete der Ethik, der Kultur- und der Religionsphilosophie übertrug und die sittlichen Werte als unwandelbare Wesenheiten darstellte, entwickelte er eine Wertethik, die wieder sehr aktuell ist. Denn Grundlage für moralisches Handeln sind seiner Auffassung nach nicht - wie bei Kant - rein formale Gesetze, insofern nur ihnen aufgrund ihrer Apriorität Allgemeingültigkeit zugesprochen werden kann; vielmehr wird für Scheler das Wertvollsein einer Sache nicht durch einen intellektuellen, sondern durch einen emotionalen Akt erfasst, durch "intentionales Fühlen".
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.06.2000
Das ist mal eine Rezension, die auf relativ engem Raum klipp und klar macht, was von dem Buch zu halten ist. Viel! Die Texte Schelers sprechen für sich, auch die Auswahl der Herausgebers Paul Good findet lobende Erwähnung. Ärgerlich aber findet Rezensent Volkmar Mühleis die gut 30 Seiten umfassende Einführung des Herausgebers, die "einem die Freude am Lesen" verdirbt. Dieser kommentiere brav die Argumentationskette des Phänomenologen, statt in die Widersprüche der Schelerschen Argumente einzuführen: alles akkurat wiedergegeben, aber - huschhusch - über Reizpunkte hinweg. Angesichts der Debatte um Gentechnik plädiert Mühleis eindringlich für die Aktualität der Schelerschen Fragestellung, die nach einer "Logik des Herzens" forscht und dabei der Wahrnehmung und Intuition einen quasi ethischen Stellenwert zubilligt.
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Krisen des modernen Ichs
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Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







