Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Max Mannheimer
Überlebender, Künstler, Lebenskünstler
Klappentext
Ausgewählte Reden und Schriften von und über Max Mannheimer. Herausgegeben von Ilse Macek und Horst Schmidt. Theresienstadt, Auschwitz, das Warschauer Ghetto, Dachau - diese Orte stehen in aller Welt für die Gräueltaten des Nationalsozialismus. Max Mannheimer hat sie überlebt. Seit nunmehr 25 Jahren tritt er als Zeitzeuge vor Schulklassen, Jugendliche und Erwachsene und leiht den Opfern des Holocaust sein Gesicht und seine Stimme. Max Mannheimer ist aber viel mehr als ein Zeitzeuge: Sein ungebrochener Sinn für Humor, sein Charme und seine ausdrucksstarke Malerei sind die Facetten einer eindrucksvollen Persönlichkeit. Mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Vereins "Gegen das Vergessen - Für Demokratie e.V." erscheint erstmals eine Auswahl der wichtigsten Reden und Schriften von und über Max Mannheimer.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.07.2011
Ronen Steinke schätzt diese von Ilse Macek und Horst Schmidt herausgegebene Sammlung mit Texten von und über Max Mannheimer. Er würdigt die Offenheit und das Engagement Mannheimers, der die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz, Warschau und Dachau überlebt, in Dachau gegen zahlreiche Widerstände eine internationale Jugendbegegnungsstätte mitinitiiert und als einer der letzten Zeitzeugen mit Hunderten von Schulklassen und Besuchergruppen gesprochen hat. Besonders hebt er die abgedruckten Briefe von Schülern hervor, die Mannheimers Wirkung besser als jede Festrede verdeutlichen. Steinkes Fazit: ein beeindruckender Text-Band wider das Vergessen.
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