Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Mawil

Wir können ja Freunde bleiben

Cover: Wir können ja Freunde bleiben

Reprodukt Verlag, Berlin 2003
ISBN-10 3931377830
ISBN-13 9783931377830
Taschenbuch, 64 Seiten, 12,00 EUR

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Klappentext

Mit "Wir können ja Freunde bleiben" erscheint ein erstes Album von Mawil bei Reprodukt. Mawil zeichnet Comics über Mädchen - schicksalhafte Begegnungen aus dem eigenen Leben zwischen Plattenbausiedlung und Ostseeurlaub. Mawil versteht auch in seiner neuesten Erzählung, die Leser mit seinen dynamischen Zeichnungen in den Bann zu ziehen und sie ein Stück seiner Welt miterleben zu lassen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.07.2005

Christian Gasser kann den Comic "Wir können ja Freunde bleiben" nicht genug loben, wie auch der Zeichner, Mawil, mit bürgerlichem Namen: Markus Witzel, "das ohne Zweifel am meisten versprechende Comic-Talent Deutschlands", seine uneingeschränkte Hochachtung genießt. Der Comic, zugleich auch Witzels Diplomarbeit an der Kunsthochschule, ist ein Reigen von autobiografisch inspirierten Kurzgeschichten aus dem Leben in der DDR zur Wendezeit, der sich auszeichnet durch "erzählerische und zeichnerische Leichtigkeit". Dargestellt werden die Leiden, die gescheiterte, unerfüllte Liebesgeschichten zu bereiten vermögen. Der Künstler ließ sich, so der Rezensent, für die Gestaltung von jungen Franzosen wie Joann Sfar, Christophe Blain und Lewis Trondheim inspirieren. Gasser hebt vor allem die "stimmigen Dialoge" und die "realen Situationen" hervor. Das Heft wurde ein Sensationserfolg mit mehreren Auflagen und auch nach Frankreich und Spanien verkauft.

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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 16.07.2003

"Alle wollen nur das eine nicht." Das ist das Problem des Comic-Helden in diesem Buch von Mawil, schreibt Kolja Mensing. So werde so manche zaghafte Annäherung zur "schmerzhaften Erinnerung", wenn ein Mädchen wieder den unschönen Titelsatz sagt. In diesem "Real"-Comic stimmt alles, lobt der Rezensent, vom "Möwenpickimbiss am Strand" bis zur Berliner "Künstlerparty", bei der sich "immer nur die anderen" amüsieren. Besonders genau treffe Mawil dabei die "zarten Grautöne der Melancholie".

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren