Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Matthias Vogel

Johann Heinrich Füssli

Darsteller der Leidenschaft

ZIP-Verlag, Zürich 2001
ISBN-10 3909252060
ISBN-13 9783909252060
Gebunden, 372 Seiten, 44,48 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Wolfgang Kersten, Christof Kübler, Susan Marti und Matthias Wohlgemuth. Mit 136 Abbildungen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2001

Die Geschichte der Wiederentdeckung des Pictor doctus und Originalgenies Füssli schickt Adolf Max Vogt seiner Besprechung voraus. Nur, um sodann zu erklären, dass der Autor des Buches der Mär von Plötzlichkeit und Spontaneität, wie sie der Sturm und Drang verbreitete, eben nicht auf den Leim geht. Vogel wende sich der Theorie und dem Handwerkszeug zu, heißt es bei Vogt, beschreibe "sechs Hauptaspekte der Leidenschaft - von ihrer Sichtbarmachung über den theoretischen Diskurs bis zur künstlerischen Praxis". Ein Vorgehen, das der Rezensent gern auch "als ein Umkreisen und kritisches Unterschreiten" von Edmund Burkes Essay "A Philosophical Enquiry into the Origin of our Ideas of the Sublime and Beautiful" beschreiben würde. So weit so gut. Gut auch, dass der Autor grad noch die Kurve kriegt, wenn es darum geht, Füsslis Malerei vor der Zurückführung auf "Lesbares" zu bewahren. Hierzu entwirft Vogel "eine Parallelachse, die nur über Sichtbares handelt", und erreicht "in der Abfolge der Kapitel ein serpentinenartiges Pendeln zwischen Bildargument und Wortargument".

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren