Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Patchwork-Familien, binationale Familien, Familien mit Adoptiv-Kindern, Kinder mit homosexuellen Eltern, Großfamilien, Wohngemeinschaften ? Es gibt viele Möglichkeiten, heute Familie zu leben. Wie geht es den Frauen und Männern in diesen Familien? Was sagen die Kinder dazu, dass sie immer mehr "Eltern" bekommen? Denken Politiker schon an diese Familien, wenn sie von Familienpolitik reden?
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.11.2002
Susanne Schneider hat sich mit diesem Buch über die Neue Familie mächtig gelangweilt. Nur wer sich noch nie mit dem Thema Familie beschäftigt hat, kann aus den Informationen über Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Scheidungsraten und Kindern, die bei Lesben und Schwulen aufwachsen, Gewinn ziehen, allen anderen habe das Buch kaum etwas zu bieten, beschwert sich die Rezensentin. Auch in dem Buch vorgestellte neue Studien über Drogengefährdung von Scheidungskindern oder Entwicklungen von Kindern homosexueller Eltern, brächten nichts wirklich Neues zu Tage, meckert Schneider. Den Höhepunkt ihrer Unzufriedenheit erreicht sie bereits auf Seite 23: hier werden zur Untermauerung, dass Liebe möglicherweise nicht ewig hält, die gescheiterten Ehen Prominenter wie Uschi Glass oder die Wussows herangezogen. Damit aber haben sie sich auch die letzten Sympathien der Rezensentin verscherzt, die das Thema des Buches eigentlich für sehr "wichtig" hält und die Beschäftigung damit als "ehrenwert" bezeichnet.
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