Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Mathilde Wesendonck

Märchen und Märchenspiele

Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2002
ISBN-10 3884765493
ISBN-13 9783884765494
Broschiert, 230 Seiten, 23,50 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Heinz Rölleke. 1864 veröffentlichte die als 'Muse' Richard Wagners berühmte Mathilde Wesendonck anonym und offenbar in kleiner Auflage die ihren Kindern gewidmeten "Mächen und Märchenspiele". Diese seltene Ausgabe - beeindruckend durch die Gattungsvielfalt der Wesendonckschen Dichtung, die vom Prosamärchen über Gedichte und Versepen bis hin zu Bühnenstücken für Kinder reicht - wird hier buchstabengetreu samt dem für die Geschichte der Märchenillustration bedeutsamen Stichtitel von Caspar J. N. Scheuren neu herausgegeben. Ein Vorwort zeichnet die Biografie der Autorin und ihr Verhältnis zu Richard Wagner sowie Eigenart und Stellenwert der elf kurzen Dichtungen bezüglich ihrer Position in der Geschichte der Kinderliteratur im Allgemeinen und des Kindermärchens im Besonderen nach.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.07.2003

Auch wenn Mathilde Wesendocks Märchenspiele wunderbar und die Texte "ungemein kenntnisreich kommentiert" sind: mit Textpräsentation und Umschlaggestaltung dieser Ausgabe ist der "Rh" zeichnende Rezensent eher unzufrieden. Die typografische Gestaltung wirke "seltsam derangiert", und bei weitem nicht so "märchenhaft" und "ansprechend" wie man es sich von einer neue Edition hätte erhoffen können. Auf dem Umschlag wiederum gerate Mathilde Wesendock geradezu zur "Marginalie", erdrückt von den Figuren übermächtiger Inspiratoren, Wagner und Grimm.

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