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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Martin Mayer

Geheime Diplomatie und öffentliche Meinung

Die Parlamente in Frankreich, Deutschland und Großbritannien und die erste Marokkokrise 1904-1906. Dissertation

Cover: Geheime Diplomatie und öffentliche Meinung

Droste Verlag, Düsseldorf 2003
ISBN-10 3770052420
ISBN-13 9783770052424
Gebunden, 383 Seiten, 44,80 EUR

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Klappentext

Die Marokkokrise war die erste der Krisen, die in der Dekade vor 1914 das öffentliche Klima in Europa schrittweise weiter vergifteten und die Bereitschaft zu Zugeständnissen immer weiter sinken ließen, bis der Krieg als einziges Mittel der Konfliktlösung übrig blieb. Die Darstellung ist keine Schilderung der Ereignisse auf den Korridoren der Macht in Paris, Berlin und London. Vielmehr bilden die Gespräche der außenpolitischen Handlungsträger gewissermaßen den unsichtbaren Kern, die "black box", deren Inhalt erst uns Späteren bekannt ist. Im Gegensatz dazu steht die Wahrnehmung der Zeitgenossen. Welche Reaktionen, Ängste und auch Feindbilder entfachte die Krise?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.2003

Aus der Besprechung von Benedikt Stuchtey erfahren wir, dass diese Mainzer Dissertation von Martin Mayer sich nicht so sehr mit den diplomatischen, wirtschaftlichen oder militärischen Aspekte der Marokko-Krise von 1905 beschäftigt, sondern vordringlich mit dem Geschehen in den, wie der Rezensent bemerkt, "bisher erstaunlicherweise vernachlässigten" Parlamenten der drei beteiligten Staaten Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Wie wir erfahren zeigt Mayers Studie, dass keines der drei Parlamente ganz der zeittypischen Versuchung entgehen konnte, auf einen "Hurra-Patriotismus" einzuschwenken - mit Ausnahme der Sozialisten, in Frankreich wie in England. Stuchtey lobt den Perspektivenreichtum der Studie, und dass sie auf einer "exzellenten Quellenkenntnis" fuße.

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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