Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Viele politische Aktivitäten, die das Internet betreffen, sind sinnlos, weil sie auf mangelnde Sachkenntnis zurückgehen oder technisch und juristisch mangelhaft durchdacht sind. Das gilt für jederzeit umgehbare Internetsperren gegen Kinderpornografie wie für Forderungen, die Anonymität im Netz aufzuheben. Nicht nur die chinesischen Dissidenten haben Pseudonyme, schon Tucholsky und Brandt hatten sie, und mit gutem Grund. Die digitale Vernetzung ist innerhalb kurzer Zeit zu einem zentralen Bestandteil unseres Lebens (und nicht nur unseres, wie man z. B. an der arabischen Revolution sieht) geworden. Auf der anderen Seite ist überhaupt noch nicht geklärt, welche rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Grundlagen im Spannungsfeld zwischen freiem Datenfluss und klaren Regelungen für die Zukunfttragfähig sind.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.09.2012
Ein Buch vor allem für Internetanfänger empfiehlt Franz Himpsl in seiner Besprechung. Die, so der Rezensent, können sich bei den Fachleuten Markus Beckedahl und Falk Lüke zwar nicht unbedingt darüber informieren, wie sich der Gestaltungsraum Internet konkret gestalten lässt. Dafür bieten die Autoren verbraucherfreundliche, sachliche Argumente zu einer Vielzahl von netzbezogenen, gesellschaftlich bedeutsamen Debatten, etwa Zensur, Jugendschutz, Netzneutralität, Wikileaks, Aufmerksamkeitsökonomie und, ganz besonders differenziert, wie Himpsl betont, Urheberrecht. Ein wenig ins Zweifeln kommt der Rezensent, wenn die Autoren das liberale Mantra von der maximalen Freiheit beten. Schon die Beantwortung der Frage, um wessen Freiheit genau es sich handelt, macht Himpsl Schwierigkeiten, schließlich, findet er, nutzt nicht nur die Bloggerszene das Netz.
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Markus Beckedahl bloggt seit 2002 unter Netzpolitik.org. Er ist Mitorganisator der re:publica-Konferenzen, sowie Partner und Gründer der Agentur newthinking communications GmbH. Er sitzt als Sachverständiger in der Enquete-Kommission Internet und ... mehr lesen
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