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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Marjan Schwegman

Maria Montessori 1870-1952

Kind ihrer Zeit. Frau von Welt

Cover: Maria Montessori 1870-1952

Primus Verlag, Darmstadt 2000
ISBN-10 3896782207
ISBN-13 9783896782205
Gebunden, 221 Seiten, 25,51 EUR

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Klappentext

Aus dem Niederländischen von Verena Kiefer. Sie war schön, intelligent und eine der ersten weiblichen Ärzte Italiens. Sie ist die "Erfinderin" eines der wichtigsten pädagogischen Konzepte unserer Zeit. Sie gab ihr eigenes Kind in Pflege und führte das prunkvolle Leben eines Filmstars: Maria Montessori. Diese neue Biographie beleuchtet das turbulente Leben und die revolutionären Ideen dieser faszinierenden Persönlichkeit vor dem Hintergrund ihrer Zeit.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.11.2000

Wenngleich diese neue Biografie der Pädagogin keine umstürzenden Neuigkeiten präsentiert, so der Rezensent Horst Petri, so liefert sie doch "ein faszinierendes Porträt" der Frau, die Pädagogikgeschichte geschrieben hat. Das Rätsel der charismatischen Persönlichkeit werde nicht gelöst, aber Schwegman zeichne das eindrückliche Bild einer überaus erfolgreichen Frau, die "an den Folgen eines selbstverschuldeten Traumas fast zerbricht". Dieses Trauma ist ihr unehelicher Sohn Mario, den sie gleich nach der Geburt in Pflege gibt - die Hintergründe des Ganzen bleiben allerdings nach wie vor im Dunkeln. Die dunklen Seiten, präfaschistische Bindung der Gefolgschaft um Montessori als "Meisterin" etwa, werden nicht verschwiegen und so gelinge die Darstellung "einer ungewöhnlichen Frau mit all ihren Widersprüchen". Die Einbettung in den Zeithorizont ist, so Petri, darüber hinaus ausgesprochen gut gelungen.

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 07.10.2000

Der Rezensent mit dem Kürzel rox lobt die Biographie in seiner knappen Besprechung dafür, "neue Akzente" zu setzen. Besonders freut ihn, dass das Buch Maria Montessori als "schöne und exzentrische" und dabei kluge Frau in Wort und Bild näherbringt und dadurch die verbreitete Annahme widerlegt, Pädagoginnen seien stets greise und strenge Damen.

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Mehr Bücher aus dem Themengebiet

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