Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Marianne Fehr

Meienberg

Lebensgeschichte des Schweizer Journalisten und Schriftstellers

Cover: Meienberg

Limmat Verlag, Zürich 1999
ISBN-10 3857913266
ISBN-13 9783857913266
Gebunden, 450 Seiten, 24,54 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Niklaus Meienberg erfand die Reportage neu. Er recherchierte nicht nur hartnäckig und genau, durch die Kraft seiner Sprache wurden seine Berichte über die Wirklichkeit zu Literatur. Und wie Heine und Tucholsky, mit denen er oft verglichen wurde, mochte er dabei häufig nicht auf Polemik und Satire verzichten. Die Geschichte seines Lebens lässt jetzt verstehen, wie sein Werk entstanden ist: Wie kein Zweiter hat sich Niklaus Meienberg der Öffentlichkeit ausgesetzt und seine Person in seine Texte eingebracht, der Journalist tritt als Zeuge auf. Erlebnisse beim Recherchieren oder aus der Kindheit werden eingeflochten, der Journalist tritt als Zeuge auf, als Niklaus Meienberg nennt er alle und alles beim Namen, und als Niklaus Meienberg steht er für seine Texte ein. Sie erhielten so eine spezifische Mischung aus radikaler Subjektivität und unbestechlicher Objektivität.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 31.05.2000

In einer Doppelrezension bespricht Benedikt Erenz die Reportagenbände des österreichischen Journalisten Niklaus Meienberg und eine Biografie Meienbergs von Marianne Fehr.
1) Niklaus Meienberg: "Reportagen". Band 1 und 2
Geradezu ehrfürchtig besingt Erenz die Reportagen Meienbergs und kann gar nicht aufhören, preisende Attribute anzuhäufen, um die Texte gebührend zu würdigen. Seine Stadtbeschreibungen seien genauso "hinreißend" wie seine historischen Reportagen, aus den journalistischen Arbeiten des Autors könne man mehr lernen als aus jedem Journalistikstudium, schwärmt begeistert der Rezensent und schlägt vor, als Einsparungsmaßnahme statt dem Besuch einer Journalistenschule einfach diese beiden Bände zu erwerben.
2) Marianne Fehr: "Meienberg"
Fehrs Biografie widmet Erenz zwar wenige, aber nicht minder lobende Worte. Eine "exzellente Biografie" habe Fehr geschrieben, die in ihrer Vielschichtigkeit den Facetten der Person Meienbergs gerecht werde. Die Autorin verbinde "Psychogramm und Zeitgemälde" und das Buch sei damit eine ideale Ergänzung zu den Reportagebänden, preist der Rezensent.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren