Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Marianne Diem, Claus Diem (Hrsg.)

Der Staat - die große Fiktion

Ein Claude-Frederic-Bastiat-Brevier

Ott Verlag, Thun 2001
ISBN-10 3722569184
ISBN-13 9783722569185
Kartoniert, 174 Seiten, 15,24 EUR

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Klappentext

Dieses Buch enthält Bastiats pointierteste Abhandlungen in neuer Übersetzung. Die Auswahl an rechtsphilosophischen und ökonomischen Texten verdeutlicht die Einheit des konsequent freiheitlichen Denkens Bastiats.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.07.2001

Unbedingt empfehlenswert findet Karen Horn diese Schriften des vor zweihundert Jahren geborenen Claude Frédéric Bastiat. Denn der Ökonom beeindrucke nicht nur durch Scharfblick, Logik und "klare, biestige Argumentationen", sondern sei seiner Zeit auch in mancher Hinsicht weit voraus gewesen. So hat er nach Horn etwa die Theorien John Maynard Keynes schon "vorab widerlegt". Viele von Bastiats Diagnosen haben nach Ansicht der Rezensentin sogar bis heute erstaunliche Gültigkeit, etwa wenn er von sektenähnlichen Gruppierungen spricht, die alles Wirtschaftliche grundsätzlich ablehnen oder wenn er vom Staat als Fiktion schreibt, bei dem jeder auf "Kosten jedermanns" leben möchte. "Ein treffsicheres Plädoyer für Markt und Wettbewerb", so lautet Horns Fazit, auch wenn sie die Übersetzung "wenig elegant" findet und den Eindruck hat, dass diese Edition insgesamt "mit heißer Nadel gestrickt" wurde.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren