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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Margrit Brückner, Christa Oppenheimer
Lebenssituation Prostitution
Sicherheit, Gesundheit und soziale Hilfen
Klappentext
Die zunehmende soziale Spaltung unserer Gesellschaft und fortschreitende Verarmung in anderen Ländern haben auch in der Prostitution ihre Spuren hinterlassen. Auf der einen Seite weitet sich die Edelprostitution aus, auf der anderen die Grauzone. Diese Ausdifferenzierung der Lebenslagen von Frauen in der Prostitution eröffnet ein Kontinuum zwischen Freiwilligkeit und Zwang und erschwert es, Prostitution als Ganzes zu erfassen. In der repräsentativen Studie wurden Prostituierte zu ihrer Lebenssituation, zu Sicherheit, Krankheit, Gewalt und Hilfe befragt.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 24.02.2007
Dem Rezensent Rudolf Walther gefällt, wie die beiden Autorinnen Margrit Brückner und Christa Oppenheimer die Ergebnisse ihrer Sozialforschung zum Thema Prostitution aufbereiten. Sie vermeiden "Kurzschlüsse oder vorschnelle Verallgemeinerungen" und interpretieren "pragmatisch und situativ angemessen" die verschiedenen Formen von Prostitution. Diese Zurückhaltung ist nach Meinung des Rezensenten besonders angebracht, weil die zur Verfügung Datenbasis klein war und weil es viele Formen von Prostitution gibt. Trotz dieser Vielfalt: die Ergebnisse, zu denen die beiden Autorinnen kommen, sind deprimierend. Die Lebenssituation der meisten Frauen, die sich prostituieren, ist schwierig, die "Rahmenbedingungen des Geschäfts werden von Männern bestimmt", die gesellschaftliche Doppelmoral steht Veränderungen im Weg.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 24.02.2007
Dem Rezensenten Rudolf Walther gefällt, wie die beiden Autorinnen Margrit Brückner und Christa Oppenheimer die Ergebnisse ihrer Sozialforschung zum Thema Prostitution aufbereiten. Sie vermeiden "Kurzschlüsse oder vorschnelle Verallgemeinerungen" und interpretieren "pragmatisch und situativ angemessen" die verschiedenen Formen von Prostitution. Diese Zurückhaltung ist nach Meinung des Rezensenten besonders angebracht, weil die zur Verfügung stehende Datenbasis klein war und weil es viele Formen von Prostitution gibt. Trotz dieser Vielfalt: die Ergebnisse, zu denen die beiden Autorinnen kommen, sind deprimierend. Die Lebenssituation der meisten Frauen, die sich prostituieren, ist schwierig, die "Rahmenbedingungen des Geschäfts werden von Männern bestimmt", die gesellschaftliche Doppelmoral steht Veränderungen im Weg.
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