Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Margret Dietrich

Zur Humanisierung des Lebens

Theater und Kunst. Ausgewählte Vorträge

Cover: Zur Humanisierung des Lebens

Österreichische Akademie der Wissenschaften Verlag, Wien 2000
ISBN-10 3700128770
ISBN-13 9783700128779
Broschiert, 288 Seiten, 33,75 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Elisabeth Grossegger, Andrea Sommer-Mathis und Dorothea Weber. Der Sammelband umfasst 16 unpublizierte Vorträge, die Margret Dietrich im Laufe von 50 Jahren unter jeweils unterschiedlichen Bedingungen und vor jeweils anderem Publikum gehalten hat. Sie spiegeln eine lange, intensive Auseinandersetzung mit den jeweils aktuellen Forschungsansätzen wider und zeugen von dem für die Autorin so charakteristischen Interesse an einer interdisziplinären Betrachtungsweise vielfältiger kulturell-zivilisatorischer Phänomene. Das weite Themenspektrum reicht von rein theaterwissenschaftlichen Fragestellungen bis hin zu allgemein-kulturellen, philosophischen und religiösen Themenbereichen. Die thematische Vielfalt ist beeindruckend, wie schon ein Blick auf folgende Titel zeigt: "Grillparzer und das Theater" (1961/62), "Das Erbe des Barocktheaters" (1962), "Österreichisches Kabarett-Theater" (1962), "Relationen zwischen Philosophie und Theaterwissenschaft" (1970) oder "Theater und Politik" (1982).

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.08.2000

Als "anregende" Bereicherung für die Theaterwissenschaft bezeichnet der Rezensent mit dem Kürzel "haj" die Studien der Wiener Theaterhistorikerin Margret Dietrich, "die die Forschung in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts in starkem Maße befruchtete". In diesem Band, so "haj", sind sechzehn erstmals veröffentlichte Studien zu verschiedensten Themen (Grillparzer, österreichischer Expressionismus, das Harlekinmotiv zur Jahrhundertwende) zusammengefasst. Der Rezensent schließt sich dem Lob des Verfassers des Geleitworts Moritz Csákys an, der ganz besonders Dietrichs Auseinandersetzung mit dem politischen und kulturellen "Bewusstseinselementen" ihrer Forschungsobjekte lobt.

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