Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Margarete Hannsmann

Protokolle aus der Dämmerung 1977-1984

Begegnungen und Briefwechsel zwischen Franz Fühmann, Margarete Hannsmann und HAP Grieshaber

Hinstorff Verlag, Rostock 2000
ISBN-10 3356008633
ISBN-13 9783356008630
gebunden, 408 Seiten, 25,51 EUR

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Klappentext

Mit 55 Abbildungen. 1973 lernten sich Margarete Hannsmann und Franz Fühmann in Rostock kennen. In jenem Frühsommer chauffierte die Schriftstellerin ihren Lebensgefährten, den Württemberger Holzschneider HAP Grieshaber, zur V. Biennale der Ostseestaaten. Der Briefwechsel setzt 1977 ein. Ein Jahr nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns. Eine spannungsgeladene Zeit, in der Fühmann die Frage nach dem Sinn der literarischen Existenz in der DDR öffentlich stellt. Eine grenzüberschreitende Freundschaft zwischen drei Künstlern aus beiden Deutschländern entsteht. Doch offenbart der Briefwechsel, der 1984 mit dem Tod Fühmanns endet, auch die Unterschiede der Leben von Menschen einer Generation im geteilten Deutschland. Den zum Teil sehr persönlichen Briefen hat Margarete Hannsmann ihre Erinnerungsprotokolle zu Seite gestellt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.07.2000

Eine "begabte Künstlerumsorgerin" nennt Konrad Franke Margarete Hannsmann. Für Franz Fühmann, um dessen Briefe es ihm in diesem Band vor allem geht, war sie "Reise-Arrangeurin, Chauffeuse und Päckchenpackerin", und Fühmann "revanchierte sich" durch Kritik und "klugen Trost", schreibt Franke. Er zitiert in seiner Kurzbesprechung ein paar prägnante Stellen: "das ist Scheiße, Schwester" und "Heul nicht". Ein Anmerkungsapparat lässt Zusammenhänge besser verstehen, urteilt Franke, und die Briefe selbst auch "den rastlosen Selbstsucher Franz Fühmann".

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren