Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Manfred Sapper (Hrsg.), Volker Weichsel (Hrsg.)

Witold Lutoslawski

Ein Leben in der Musik. Osteuropa Heft 11-12/2012

Cover: Witold Lutoslawski

Berliner Wissenschaftsverlag (BWV), Berlin 2012
ISBN 9783830531111
Broschiert, 160 Seiten, 22,00 EUR

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Klappentext

Mit zahlreichen Abbildungen sowie einer Audio-CD. OSTEUROPA 11-12/2012 widmet sich dem polnischen Komponisten Witold Lutoslawski, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern würde. Er ist ist ein Klassiker der Avantgarde. Musikwissenschaftler, Musiker, Schüler und Kollegen Lutoslawskis geben auf 160 Seiten in Analysen, Essays und Interviews neue Einblicke in Leben und Werk des großen polnischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Anne-Sophie Mutter erzählt von Ihrer Begegnung mit Lutoslawski, der ihr die Welt der Neuen Musik eröffnete. Die Komponisten Krzysztof Meyer und Vladimir Tarnopol'skij berichten vom Einfluss Lutoslawskis auf das polnische und das sowjetisch-russische Musikleben. Eine CD mit Lutoslawskis Cellokonzert und Meyers Farewell Music runden das Heft ab.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.01.2013

Auch Komponisten können "einer nationalen Kultur ihren Stempel aufdrücken" und sie nachhaltig verändern, weiß Wolfgang Schreiber. Wagner sei so einer gewesen und Verdi - und Witold Lutosławski. Nach Weltkrieg und Stalinismus war er wesentlich an der Gründung des Musikfestivals Warszawska Jesien beteiligt, des Warschauer Herbstes, erklärt der Rezensent. Dieses Festival war zu der damaligen Zeit eine singuläre Erscheinung: es war das einzige Festival internationalen Ranges in Osteuropa und es wurde zum Symbol der Hoffnung für die polnische Avantgarde, auch über die Grenzen hinaus. Die interdisziplinäre Zeitschrift Osteuropa hat Witold Lutosławski zu seinem hundertsten Geburtstag ein Sonderheft gewidmet, in dem dessen musikalische und politische Wirkung in verschiedenen Essays verhandelt und gewürdigt wird, berichtet Schreiber: Der Aufbruch aus der "Stildoktrin des Sozialistischen Realismus".

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Manfred Sapper (Hg.)

Manfred Sapper, 1962 in Kassel geboren, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie in Frankfurt, Siena und Moskau und promovierte mit einer Arbeit über "Die Auswirkungen des Afghanistankriegs auf die Sowjetgesellschaft". Er ... mehr lesen

Volker Weichsel (Hg.)

Volker Weichsel, 1973 geboren, studierte Politikwissenschaft und Slawistik in Mannheim und Kiew und promovierte mit einer Arbeit über nationalpolitische Traditionen und europapolitische Konzepte in Tschechien. Er ist Redakteur der Zeitschrift Osteruopa.mehr lesen

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