Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Berlin, Mai 1923. Im Tiergarten findet man die Leiche einer jungen Prostituierten. Kurz vor ihrem Tod hatte sie versucht, brisante Informationen an die Alliierte Militärkontrollkommission zu verkaufen. Wurde sie zum Schweigen gebracht? Weiß ihre Freundin Henny mehr, als sie zugibt? Henny, eine schillernde, androgyne Schönheit kann die Polizei abschütteln, nicht aber den Secret-Service-Mann Arthur Rowland, der aus London angereist ist, um sie zu treffen: Im Krieg hatte er sie als britische Agentin angeworben und zu seiner Gespielin gemacht. Auch jetzt ist sie ihm zu Diensten. Auf eigene Faust verfolgen sie die Spur der Ermordeten, ohne zu ahnen, dass ihre Gegner jeden ihrer Schritte beobachten. Eine heiße Spur führt in eine Villa am Wannsee. Ein tödlicher Wettlauf beginnt...
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.08.2000
Sabine Brandt empfiehlt dieses Buch all jenen, die gerne mal wieder einen "richtigen, saftigen Schmöker" in die Hand nehmen möchten. Spannend bis zur letzten Seite findet sie diesen Berlin-Thriller, der im Jahr 1923 angesiedelt ist und in ihren Augen eine Art 007-Geschichte der zwanziger Jahre ist. Wirklich erstaunlich findet Brandt die historischen Berlin-Kenntnisse des Norddeutschen Lührs, wenngleich sie einräumt, dass diese Kenntnisse beim "Berliner Menschentypus" an eine Grenze stoßen. Das kann sie jedoch verschmerzen, da in diesem Buch vielmehr die Krimi-Elemente im Vordergrund stehen, wie sie anmerkt. Alle krimitypischen Ingredienzien sieht Brandt hier vorhanden. Besonders beeindruckt zeigt sie sich darüber hinaus von dem, was sich in "Grunewaldvillen und Hinterhofkabuffs" abspielt, wo nämlich ultrarechte Bösewichter ihrer Verehrung für den Marquis de Sade huldigen. Gut, dass man so etwas schon aus dem Fernsehen kennt, findet sie, sonst würde man es "für unmöglich halten".
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