Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Der Versuch einer Grundlegung bietet Zusammenschau und Orientierung zum Wissen über die Interaktionen zwischen Mensch und Natur. Ist ein gutes Leben in Gerechtigkeit denkbar, nicht nur in den reichen Ländern, sondern auf der ganzen Erde, nicht nur für jetzt lebende, sondern auch für kommende Generationen, nicht nur für Menschen, sondern für alle Lebewesen? Im Lichte dieser Frage erfordert die Umweltkrise der Gegenwart ein grundsätzliches Nachdenken über den Menschen und die Natur als Grundlage seines Lebens. Insbesondere ist die Produktivität der Natur als Voraussetzung für alles menschliche Wirtschaften ins Blickfeld zu nehmen. Umweltprobleme werden in den Fachsprachen sowohl der Natur- als auch der Geisteswissenschaften oft einseitig und reduktionistisch behandelt. Dieses Buch ist der Versuch einer Grundlegung, Zusammenschau und Orientierung des Wissens über die Interaktionen zwischen Mensch und Natur.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.11.2003
Als solide, aber nicht übermäßig originell wertet der "cei" zeichnende Rezensent dieses Buch über Grundlagen der Umweltbildung. Wie der Rezensent berichtet, untersuchen die Autoren unterschiedliche Formen menschlichen Wissens, das Streben nach Selbstentfaltung, Erneuerung sowie die Bezogenheit der Lebewesen auf andere. Ihrer Meinung nach wird das Handeln nicht nur vom individuellen Eigeninteresse, sondern auch von unserem Interesse an Gesellschaft und Umwelt getrieben. Der Rezensent lobt das Buch als "flüssig geschrieben" und "klug und behutsam" argumentierend. Allerdings fehlt ihm ein wenig das "Überraschende und Originelle". So hat er manches, etwa die Suche nach den etymologischen Wurzeln der Begriffe "Ökologie" und "Ökonomie", schon irgendwo anders gelesen. Auch die Kritik an der philosophischen Basis des heutigen Wirtschaftens kommt ihm bekannt vor: aus Fritjof Capras "Wendezeit" von 1982. Gegenüber dem polemischen Grundton von Capras Werk üben sich die Autoren des vorliegenden Bandes freilich in Sachlichkeit.
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