Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Zwei Schwestern, junge Mädchen, halten vor ihrem früheren Haus Wache. Es ist der Geburtstag ihrer Mutter, und sie sind allein mit dem Bus ans andere Ende der Stadt gefahren, haben der Pflegefamilie nichts gesagt, weil sie hoffen, dass ihre Mutter, die eines Tages sang- und klanglos verschwunden ist, zu ihrem alten Haus kommt und nach ihnen sucht. Eine Frau entdeckt, dass ihr Mann vorhatte, sie zu verlassen und zu seiner Jugendliebe zurückzukehren. Er wurde abgewiesen. Als diese Fremde bei einem Autounfall ums Leben kommt, steht die Ehefrau vor der Entscheidung, wie sie mit ihrem gebrochenen Mann, seiner Trauer und ihrer eigenen Verzweiflung und Wut umgehen soll.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.04.2008
Der in Kanada preisgekrönte Erzählband von Madeleine Thiens, der nun auf Deutsch erschienen ist, erfüllt auch Maria Frise mit Begeisterung. Die kanadische Autorin mit einem chinesisch-malayisch-indonesischen Hintergrund, macht das Leben in der Fremde zu einem zentralen Thema in ihren Erzählungen, und überhaupt, glaubt die Rezensentin, haben die Geschichten einen starken autobiografischen Hintergrund. Thien finde trotz zum Teil "dramatischer" Passagen zu einer nüchternen und dabei durchaus die Leser bewegenden Sprache, die zudem von Almuth Carstensen vortrefflich ins Deutsche übertragen wurde, wie Frise lobt. Sie zeigt sich von der "Intensität" und der Authentizität dieser Erzählungen berührt und weist auch noch mal auf den 2007 auf Deutsch erschienen Roman "Jene Sehnsucht nach Gewissheit" hin, der demonstriert, dass die Autorin nicht nur in der kleinen Form zu überzeugen vermag.
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26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen








