Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ludger Wössmann

Letzte Chance für gute Schulen

Die 12 großen Irrtümer und was wir wirklich ändern müssen

Cover: Letzte Chance für gute Schulen

ZS Verlag, München 2007
ISBN-10 3898831876
ISBN-13 9783898831871
Kartoniert, 184 Seiten, 16,95 EUR

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Klappentext

Spätestens seit dem PISA-Schock haben zum Thema Schule alle etwas zu sagen. Doch wissen sie überhaupt, worüber sie reden? Nein, sagt Bildungsforscher Ludger Wößmann. Der junge Starökonom und führende Schulforscher von renommierten ifo Institut fordert zum schnellen Handeln auf. Muss das dreigliedrige Schulsystem abgeschafft werden? Ja, schnell, Spitzenreiter Finnland etwa trennt erst ab dem 9. Schuljahr! Brauchen wir mehr Geld? Nein, Irrtum, wir müssen es nur anders einsetzen. Sind wir erst seit PISA so mittelmäßig? Nein, schon seit vierzig Jahren, auch deswegen die hohe Arbeitslosigkeit. Sind Deutschlands Schulen noch zu retten? Ja, aber nur wenn die Reformen nicht auf linken und konservativen Vorurteilen aufbauen wie bisher. Ein aufrüttelndes Buch!

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2007

Der Rezensent mit dem Kürzel "mbe" ist angetan von den bildungspolitischen Analysen des Ökonomen Ludger Wössmann, die offensichtlich darauf angelegt sind, "Reformen anzustoßen". Auch wenn klar ist, dass seine Verbesserungsvorschläge nicht der Weisheit letzter Schluss sein können - schon allein, weil sie "oft den Eigeninteressen der Beteiligten widersprechen" - stecken nach Meinung des Rezensenten viele, auch jenseits des deutschen Schulwesens hilfreiche Anregungen drin. Weiter lobt der Rezensent die Klarheit von Wössmanns Thesen: "Es geschieht nicht häufig, dass ein Wissenschafter seine Forschungsergebnisse so pointiert und allgemeinverständlich an die Öffentlichkeit trägt." Auch gefällt ihm, dass der Autor "Mythen von linker wie von konservativer Seite" gleichermaßen leidenschaftlich entkräfte.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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