Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Lucius Burckhardt

Warum ist Landschaft schön?

Die Spaziergangswissenschaft

Cover: Warum ist Landschaft schön?

Martin Schmitz Verlag, Berlin 2006
ISBN-10 3927795429
ISBN-13 9783927795426
Kartoniert, 358 Seiten, 18,50 EUR

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Klappentext

Hrausgegeben von Markus Ritter und Martin Schmitz. Lucius Burckhardt (1925-2003) begründete in den 1980er Jahren die Promenadologie, die Spaziergangswissenschaft oder engl. auch Strollology. Das neue Fach entwickelte er zu einer komplexen und weitblickenden Planungs- und Gestaltungswissenschaft. Die Promenadologie ist der Ausgangspunkt für eine realistische Haltung zur Wahrnehmung und Wirklichkeit, für ein anderes Verständnis von Landschaft und urbanem Raum, sowie für eine neue Architektur und Planung. Dieses Buch führt anhand einer Auswahl der Texte von Lucius Burckhardt über Landschaft, Natur und Ästhetik in die Grundlagen und die Theorie der Spaziergangswissenschaft ein.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.01.2007

Hans Dieter Fronz bespricht zwei Bücher über Landschaftsästhetik. Den Band mit gesammelten Aufsätzen über die historische Wandlung des Landschaftsbegriffs, mit dem der 2003 verstorbene Lucius Burckhardt die von ihm begründete "Spaziergangswissenschaft" vorstellt, findet durchaus die Zustimmung des Rezensenten. Der Autor widmet sich darin sowohl theoretischen Fragen, beispielsweise danach, wann eine Landschaft als schön empfunden wird und wie sich der Landschaftsbegriff unter Einfluss von Umweltproblematik und technischem Fortschritt verändert hat, als auch ganz praktischen Vorschlägen, wie sich Landschaft von urbanen Gefügen abzugrenzen hätte, erklärt der Rezensent. Ihm gefällt an diesem Band besonders, dass sich der Autor auch mit ganz aktuellen Phänomenen der Landschaftsentwicklung beschäftigt.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 21.11.2006

Cord Riechelmann begrüßt vorliegenden Band, der die wichtigsten Aufsätze von Lucius Burckhardt (1925-2003) versammelt. Er würdigt den Professor für Sozioökonomie urbaner Systeme als Begründer der "Spaziergangswissenschaft". Dem Fach geht es Riechelmann zufolge darum, die städtische Natur und Landschaft sichtbar zu machen und das sich wandelnde Verhältnis von Stadt und Land theoretisch zu fundieren. Dabei spielen die historisch-kritische Aufarbeitung des Landschaftsbegriffs ebenso eine Rolle wie aktuelle empirische Befunde etwa in der Stadtökologie. Er attestiert Burckhardt, schon früh auf die Veränderungen in der Stadtlandschaft hingewiesen zu haben. Die Aufsätze verdeutlichen für Riechelmann vor allem, dass Landschaft ein gesellschaftliches Konstrukt ist, das Menschen zur Wahrnehmung benötigen.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren