Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Es war einmal ein König, der sagte zu seinem Sohn: »Bring mir das Mächtigste auf der ganzen Welt. Suche, was stärker ist als alles andere! Dann bekommst du mein Reich.« Der Königssohn macht sich auf, und bald sieht er einen Waldbrand. Groß ist die Kraft des Feuers. Aber ist das Wasser nicht stärker? Und treibt nicht der Wind die Wasserwolken über den Himmel? Ja, aber die Erde bremst den Wind. Jedes Element hat seine Grenzen. Ratlos und verzweifelt beginnt der Königssohn zu weinen. Seine Tränen fallen auf eine unscheinbare Pflanze, der verdorrte Knäuel entfaltet ein lebendiges Grün. Was stark ist, muss anderes nicht verdrängen oder beherrschen. Linard Bardill erzählt von der Reise zu den vier Elementen, die darüber hinaus führt. Und Henriette Sauvant gibt den Elementen eine ungeahnt neue und symbolkräftige Gestalt.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2009
Ganz hingerissen zeigt sich Rezensentin Silja von Rauchhaupt von Linard Bardills und Henriette Sauvants Kinderbuch "Die Rose von Jericho". Die legendenhafte Geschichte um einen Königssohn, der von seinem Vater ausgeschickt wird, das Stärkste auf der Welt zu finden, liest sie als Geschichte, die auf das große Ganze zielt: auf Verwandlung, Wiedergeburt, Auferstehung. Hin und weg ist sie von Henriette Sauvants Illustrationen des Buchs. Sie gerät geradezu ins Schwärmen über Sauvants anspielungsreichen, an die Renaissance erinnernden Malstil. Besonders bewundert sie die reiche Bildersprache der Illustratorin, die voll von Allegorien und Symbolen ist und die Geschichte auf "subtilste Weise" weiterführt.
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