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Leonardo Gandini
Brian de Palma
Klappentext
Aus dem Italienischen von Irene Esters. Brian De Palma hat gegen Ende der sechziger Jahre seine ersten Filme gedreht, als das System Hollywoods radikale Veränderungen erfuhr. Zusammen mit anderen Cineasten seiner Generation hat er wesentlich zur Umwandlung des amerikanischen Kinos beigetragen. Dieses Buch verfolgt De Palmas Biografie und seine gesamte Karriere unter dem Aspekt der thematischen und formalen Elemente seiner Filme und deren unterschiedliche kommerziellen Erfolge, die ihn jeweils zu einer größeren oder geringeren Autonomie und Macht in Bezug zu den großen Produktionsgesellschaften gebracht haben.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2002
Jetzt weiß man erst, was einem fehlt, stöhnt Andreas Kilb: Ein gutes Buch über Brian de Palma. Beinahe jedes Buch hätte neben Gandinis ziemlich gut augesehen, spottet er. Doch an diesem Buch des Trientiner Filmprofessors kann er nichts, aber auch gar nichts Gutes finden. Das fängt damit an, dass Kilb das Gefühl hat, der Autor habe viele der Filme de Palmas gar nicht oder höchstens ausschnittweise gesehen. Seine Auslassungen über die Filme de Palmas sind so allgemein gehalten, dass sie den Eindruck vermitteln, bei de Palma "handle es sich um einen Regisseur der mittleren sowjetischen Systemzeit, der sein durch Hitchcock-Studien angereichertes Wissen um die Brüchigkeit des Lebens im Spätkapitalismus auf Thriller-Basis kinematografisch aufgearbeitet hat", schimpft Kilb. De Palma sei alles andere als ein Systematiker, behauptet er, und seine Filme hatten teilweise mehr als Unterhaltungsanspruch. Dafür habe Gandini möglicherweise sogar ein Gespür, "aber keine Worte". Der Autor pflege nämlich ein Kauderwelsch im Kolloquiumston, das zudem von den beiden Übersetzerinnen Irene Esters und Isabel Leppla nicht gerade verbessert worden sei.
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