Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Leonardo Gandini

Brian de Palma

Cover: Brian de Palma

Schüren Verlag, Marburg 2002
ISBN-10 3894723777
ISBN-13 9783894723774
Broschiert, 128 Seiten, 16,80 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Italienischen von Irene Esters. Brian De Palma hat gegen Ende der sechziger Jahre seine ersten Filme gedreht, als das System Hollywoods radikale Veränderungen erfuhr. Zusammen mit anderen Cineasten seiner Generation hat er wesentlich zur Umwandlung des amerikanischen Kinos beigetragen. Dieses Buch verfolgt De Palmas Biografie und seine gesamte Karriere unter dem Aspekt der thematischen und formalen Elemente seiner Filme und deren unterschiedliche kommerziellen Erfolge, die ihn jeweils zu einer größeren oder geringeren Autonomie und Macht in Bezug zu den großen Produktionsgesellschaften gebracht haben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2002

Jetzt weiß man erst, was einem fehlt, stöhnt Andreas Kilb: Ein gutes Buch über Brian de Palma. Beinahe jedes Buch hätte neben Gandinis ziemlich gut augesehen, spottet er. Doch an diesem Buch des Trientiner Filmprofessors kann er nichts, aber auch gar nichts Gutes finden. Das fängt damit an, dass Kilb das Gefühl hat, der Autor habe viele der Filme de Palmas gar nicht oder höchstens ausschnittweise gesehen. Seine Auslassungen über die Filme de Palmas sind so allgemein gehalten, dass sie den Eindruck vermitteln, bei de Palma "handle es sich um einen Regisseur der mittleren sowjetischen Systemzeit, der sein durch Hitchcock-Studien angereichertes Wissen um die Brüchigkeit des Lebens im Spätkapitalismus auf Thriller-Basis kinematografisch aufgearbeitet hat", schimpft Kilb. De Palma sei alles andere als ein Systematiker, behauptet er, und seine Filme hatten teilweise mehr als Unterhaltungsanspruch. Dafür habe Gandini möglicherweise sogar ein Gespür, "aber keine Worte". Der Autor pflege nämlich ein Kauderwelsch im Kolloquiumston, das zudem von den beiden Übersetzerinnen Irene Esters und Isabel Leppla nicht gerade verbessert worden sei.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren