Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz. Elf Uhr, es ist so weit, das Meeting kann beginnen. Am Tisch elf Manager eines internationalen Unternehmens. Rorty, der Vorstandsvorsitzende, präsentiert Zahlen, Budgets und Umstrukturierungspläne, doch die Gedanken seiner Topleute schweifen nur allzu gern ab. In elf inneren Monologen werden intimste Einblicke gewährt: Während sich die Meyer mit Tranquilizern ruhig stellt, sieht sich de Vals schon auf dem Chefsessel, der lamentierende Tissier wird von seinen Hämorrhoiden, Choleriker Stoeffer gar von Mordgelüsten geplagt. So verschieden ihre Fantasien auch sind - in ihrer Hoffnung auf Karriere und in ihrer Panik vor der Entlassung sind sie sich alle gleich.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.04.2009
In Zeiten des Casting-Glücks liest sich der Debütroman von Laurent Quintreau für Gisa Funck fast revolutionär. Kein Beigbeder oder Houellebecq, dieser Quintreau, meint Funck, was den Zynismus betrifft jedenfalls. Dafür gefällt der Autor durch in den Text eingestreute Hoffnungschimmer. Das finster-groteske Szenario eines Meetings auf der Chefetage inmitten der Finanzkrise, laut Funck gekonnt entworfen als Dantesker Höllenreigen, kommt bei der Rezensentin deshalb so gut an, weil Quintreau nicht in der Außenperspektive verharrt. Der psychologische Blick in die Köpfe, die Seelenschau fördert dann allerdings sadistische und neurotische Defekte erster Sahne ans Licht. Um so großartiger findet Funck, dass der Autor sich dennoch zu einem humorvollen wie leidenschaftlichen Plädoyer für den freien Willen aufschwingt.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen








