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Klappentext
Kristin Helberg bringt uns die Politik, die Kultur und die Menschen Syriens nahe, indem sie von ihren Erlebnissen und Begegnungen in dem Land berichtet, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Kristin Helberg liefert den Schlüssel zum Verständnis Syriens.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 29.11.2012
Anders als der Titel vermuten lässt ist Kristin Helbergs Syrienreportage kein mit heißer Nadel gestricktes Buch zur aktuellen Lage, sondern ein fundierter Bericht aus dem Land, in dem die Autorin sieben Jahre lang bis zum Krieg gelebt hat, stellt Rezensent Michael Thumann sehr zufrieden fest. Es gelingt ihr ein erhellendes Syrienporträt, das den Vorkriegs-Alltag des von vielen Ethnien und Religionsgemeinschaften bewohnten Landes schildert und demonstriert, dass verschiedene Religionen an einem Ort nicht gleichbedeutend mit Unfrieden sind, so der Rezensent. In Helbergs Buch wird deutlich, dass aus einem eigentlich "friedlichen Volksaufstand" erst durch Betreiben des Assad-Regimes ein "Bürgerkrieg" gemacht wurde, der jetzt das ganze Land in die Katastrophe treibt.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 10.10.2012
Rezensentin Beate Seel hat dieses Buch über Syrien mit großem Interesse gelesen. Die Journalistin Kristin Helberg hat sieben Jahre in dem Land gelebt, den Ausbruch des Konflikts aber selbst nicht mitbekommen. Bitteres Reporterpech. Da sie aber in Syrien gut verankert ist, kann sie Seels Urteil zufolge kenntnisreich die Lage schildern, Konfliktlinien nachzeichnen und Ursachen erforschen. Thematisch gegliedert schildert Helberg in einzelnen Kapiteln, wie das Land ethnisch und konfessionell gegliedert ist oder die Opposition strukturiert. Seel nimmt etwas besorgt zur Kenntnis, dass Helberg Syrien als einen "Kosmos von Parallelwelten" präsentiert, für die künftige Einheit des Landes verheißt dies nicht unbedingt Gutes.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2012
Markus Bickel lobt die Arbeit der Journalistin Kristin Helberg, die ihm mit diesem Buch einen Überblick über die verworrene Lage in Syrien und die gleichfalls kaum mehr durchschaubare Berichterstattung über den Stand der Dinge dort verschafft. Wertvoll erscheint ihm der exklusive Zugang zu Informationen, wie ihn Helberg als einzige fest akkreditierte westliche Korrespondentin während ihrer Zeit vor Ort genoss. Anschaulich findet er, wie die Autorin syrische Dissidenten zu Wort kommen lässt, lebendig, wie sie den Weg Syriens in die Repression nachzeichnet. Zum Verhältnis zwischen Auslands- und Inlandsopposition und zur Problematik des alawitischen Glaubens unter Assad liefert ihm Helberg wertvolle Hintergrundinformationen. Immer dann, wenn das persönliche moralische Engagement der Autorin für den Aufstand die klare Analyse überflügelt, wittert Bickel allerdings die Gefahr der Simplifizierung.
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Kristin Helberg
Kristin Helberg studierte Politik und lebte von 2001 bis 2008 in Damaskus. Seitdem pendelt sie zwischen Deutschland und Syrien und arbeitet als Journalistin für die ARD, den DRS und den ORF.mehr lesen
















