Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Klaus Dermutz, Karin Meßlinger

Otto Sander

Ein Hauch von Anarchie darf schon dabei sein...

Cover: Otto Sander

Henschel Verlag, Berlin 2002
ISBN-10 3894873817
ISBN-13 9783894873813
Gebunden, 240 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Seine geschmeidig-raue Stimme ist unverwechselbar, seinen melancholisch lächelnden Blick vergisst niemand. Otto Sander ist einer der Großen seines Fachs. Das Theater hat ihn groß gemacht, Kino und Fernsehen populär. Dieses Porträt, dessen Entstehung Otto Sander begleitet hat, konzentriert sich auf seine künstlerische Arbeit für Theater, Kino und Fernsehen. Dokumentiert wird die Zusammenarbeit mit den großen Regisseuren: u.a. mit Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy und Robert Wilson (Theater) sowie Wim Wenders, Eric Rohmer und Margarethe von Trotta (Film).

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2003

Zufrieden zeigt sich Rezensentin Irene Bazinger über diese Otto-Sander Biografie, in der ihr der Schauspieler als "gern lebender, eifrig sammelnder Theatermaniac" begegnet ist. Zahlreiche, "amüsant ausgewählte und sorgsam beschriftete Fotografien aus Leben und Karriere", sowie ein umfangreicher Anhang mit einem "minutiösen Verzeichnis der Inszenierungen, Filme, Hörfunkaufnahmen und Tonträger", bei denen Sander mitwirkte, ergänzen das positive Gesamtbild dieser Publikation. Um der "narrativen Vermittelbarkeit willen, auf die das flüchtige Medium Theater angewiesen ist", nehme das Buch, wie die Rezensentin süffisant vermerkt, allerdings "eine gewisse Monotonie" der Darstellung in Kauf. Verdienstvoll, "wenngleich ein wenig bürokratisch-nüchtern" formuliert findet sie die Darstellung von Sanders wenig bekannter Frühzeit. Auch bedauert die Rezensentin, dass das Buch nicht erkundet, ob private oder theaterbetriebsbedingte Gründe dafür verantwortlich sind, dass Sander inzwischen kaum noch auf der Bühne steht.

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