Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Seine geschmeidig-raue Stimme ist unverwechselbar, seinen melancholisch lächelnden Blick vergisst niemand. Otto Sander ist einer der Großen seines Fachs. Das Theater hat ihn groß gemacht, Kino und Fernsehen populär. Dieses Porträt, dessen Entstehung Otto Sander begleitet hat, konzentriert sich auf seine künstlerische Arbeit für Theater, Kino und Fernsehen. Dokumentiert wird die Zusammenarbeit mit den großen Regisseuren: u.a. mit Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy und Robert Wilson (Theater) sowie Wim Wenders, Eric Rohmer und Margarethe von Trotta (Film).
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2003
Zufrieden zeigt sich Rezensentin Irene Bazinger über diese Otto-Sander Biografie, in der ihr der Schauspieler als "gern lebender, eifrig sammelnder Theatermaniac" begegnet ist. Zahlreiche, "amüsant ausgewählte und sorgsam beschriftete Fotografien aus Leben und Karriere", sowie ein umfangreicher Anhang mit einem "minutiösen Verzeichnis der Inszenierungen, Filme, Hörfunkaufnahmen und Tonträger", bei denen Sander mitwirkte, ergänzen das positive Gesamtbild dieser Publikation. Um der "narrativen Vermittelbarkeit willen, auf die das flüchtige Medium Theater angewiesen ist", nehme das Buch, wie die Rezensentin süffisant vermerkt, allerdings "eine gewisse Monotonie" der Darstellung in Kauf. Verdienstvoll, "wenngleich ein wenig bürokratisch-nüchtern" formuliert findet sie die Darstellung von Sanders wenig bekannter Frühzeit. Auch bedauert die Rezensentin, dass das Buch nicht erkundet, ob private oder theaterbetriebsbedingte Gründe dafür verantwortlich sind, dass Sander inzwischen kaum noch auf der Bühne steht.
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