Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Kees van Beijnum

Die Archivarin

Roman

Cover: Die Archivarin

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart/München 2000
ISBN-10 3421052646
ISBN-13 9783421052643
Gebunden, 381 Seiten, 22,50 EUR

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Klappentext

Aus dem Niederländischen von Marianne Holberg. Als Stella auf eine Kleinanzeige antwortet, in der jemand gesucht wird, der ein Archiv in Ordnung bringt, ahnt sie nicht, was ihr bevorsteht. Das Archiv gehört der wegen ihrer Vergangenheit unter deutscher Besetzung berüchtigten "Schwarzen Witwe", von der sie zwar während ihrer Schulzeit schon gehört, für die sie sich jedoch nicht weiter interessiert hat. Langsam erst formt sich für die junge Frau ein Bild ihrer Auftraggeberin - aus den Dokumenten und durch den täglichen Umgang. Und dann ist da noch Andreas, dessen Leben auf geradezu mysteriöse Weise mit dem der schwarzen Witwe verstrickt scheint und zu dem sich Stella stärker und stärker hingezogen fühlt...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2000

Tilman Spreckelsen ist enttäuscht von diesem Buch, obwohl er durchaus viel Gutes entdeckt hat. Denn die Geschichte, die die Verwicklungen des geheimnisvollen Andreas, der Naziwitwe und deren Archivarin Stella im gegenwärtigen Holland erzähle, sei in der "Anlage" vielversprechend, so der Rezensent anerkennend. Das Buch biete "schöne Milieuschilderungen" und sei in Struktur und Erzählstil durchaus interessant und gekonnt gemacht, lobt er ausdrücklich. Was er jedoch bedauert ist seiner Ansicht nach allzu aufdringliche Geheimnistuerei, die alles mit allem in Beziehung setzt. Er findet, dass die "dick aufgetragenen" Fingerzeige des Autors sowohl den Leser unterschätzen, als auch den Fluss der Geschichte erheblich stören.

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