Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Katharina von Bredow

Als ob nichts wäre

(Ab 14 Jahre)

Anrich Verlag, Weinheim 2000
ISBN-10 3891063962
ISBN-13 9783891063965
gebunden, 240 Seiten, 12,68 EUR

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Klappentext

Aus dem Schwedischen von Maike Dörries.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.06.2000

Renate Grubert zeigt sich sehr beeindruckt von dieser Geschichte einer "Amour fou" zwischen einem Mittvierziger und seiner achtzehnjährigen Nachbarstochter. Dabei ist es weniger die Geschichte selbst, für die sich die Rezensentin begeistert als vielmehr Katarina von Bredows Fingerspitzengefühl. Ihr geht es keineswegs darum, "um jeden Preis Tabus zu brechen", ihre Protagonistin zu bevormunden oder einfache Antworten auf komplizierte Fragen zu liefern, so Grubert. Vielmehr beherrsche die Autorin "die Kunst zu enthüllen, ohne einen lesend zum Voyeur werden zu lassen". Darüber hinaus findet die Rezensentin dieses Buch überaus spannend und hält es nicht zuletzt sprachlich für überaus gelungen.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000

Ein bisschen ist dies die Geschichte von "American Beauty" aus der Sicht des Mädchens, schreibt Caroline Roeder. Der "tagebuchartige Brief" aus der Rückschau der jungen Elin, die sich in den Vater ihrer Freundin verliebt und tatsächlich eine Romanze beginnt, ist meist hollywood-artig präsentiert, meint die Rezensentin, nämlich "professionell, spannend, aber auch stereotyp". Gäbe es nicht daneben auch "dichte, poetische Momente" und die Entlarvung der Familienmuster als Modell von "Elins Manövern" wäre es nur "gehobene Teenagerunterhaltung", urteilt Roeder.

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Krisen des modernen Ichs

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