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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Katharina Hess

Märchenhaftes Wandern in Graubünden

Cover: Märchenhaftes Wandern in Graubünden

Terra Grischuna Verlag, Chur 2000
ISBN-10 3729811266
ISBN-13 9783729811263
Gebunden, 90 Seiten, 11,25 EUR

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Klappentext

Die Entdeckung verwunschener Höhlen, verzauberter Bäume, schauerlicher Schluchten oder mystischer Felsen macht eine Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Auf 23 Wanderungen führt Katharina Hess in diesem Buch zu Örtlichkeiten und in Gegenden, wo sich laut alten Überlieferungen seltsame, märchenhafte Dinge zugetragen haben. So führt z.B. eine Wanderung zum nächtlichen Zug im Scaläratobel, in eine Wunschöhle bei Arosa, zum Teufelstein von Surcasti, zu den drei Feen am Grevasalvas oder den Dialen im Münstertal. Zu jedem Wanderbeschrieb mit allen nützlichen Informationen und einem Kroki folgt also eine Kurzfassung der betreffenden Sage oder des Märchens.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.2001

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz, aber am dünnsten besiedelt, verrät "fitz", und dort finde sich auch der größte Schatz an Märchen und Sagen aus der Bergwelt der Alpen, die Katharina Hess nun "touristisch fruchtbar" gemacht habe. Hess beschreibe recht "minimalistisch" insgesamt 23 Touren, alle zwischen einer und acht Stunden lang, die zu oder an alten Sagenfiguren, verzauberten Bäumen, verwunschenen Höhlen, mystischen Felsen, schlicht einer sagenhaften Bergwelt vorbei führen. Gleichzeitig lassen sich diese Geschichten auch als eine "Problemgeschichte der Alpen" studieren, meint "fitz" - allerdings seien dann wohl eher die im Anhang erwähnten Originalgeschichten vorzuziehen, da die Autorin diese hier nur gerafft und gekürzt wiedergebe. Dafür habe das Buch den Vorteil, handlich zu sein, auch wenn man leider noch Wanderkarten hinzukaufen müsse.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.10.2000

Wo Berge sind, gibt es auch Geister - wer sich für Wandern und Geistergeschichten begeistert, der kann in einem von "cha" empfohlenen Büchlein nicht nur detaillierte Wegbeschreibungen finden, sondern auch Kurzfassungen der jeweiligen Sagen und Legenden. So die vom Teufelsstein "Crap della Gneida" in Surcasti, bei dem der Erwähnte persönlich Hand angelegt haben soll; "cha" schreibt weiter von einem verzauberten Burgfräulein, das bis heute auf eines Wanderers Erlösung hofft, und berichtet gar von einem verborgenen Schatz in der Nähe von Arosa. Das Buch enthält 23 Wanderrouten mit Zeitangaben sowie Skizzen und Bilder der beschriebenen geisterhaften Zielobjekte.

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