Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Käthe Vordtriede

Es gibt Zeiten, in denen man welkt

Mein Leben in Deutschland vor und nach 1933

Cover: Es gibt Zeiten, in denen man welkt

Libelle Verlag, Bottighofen 1999
ISBN-10 3909081134
ISBN-13 9783909081134
gebunden, 278 Seiten, 19,94 EUR

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Klappentext

Eine Innensicht des alltäglichen Faschismus in den Dreißigerjahren. Beobachtet von einer Sozialdemokratin, die das Land Baden als aktive Wahlkämpferin kennen gelernt hatte und ihre Stadt Freiburg als Lokalredakteurin mit allen Beziehungsklüngeln durchschaute. Verfasst von einer Journalistin, die mit ihrem munteren Sarkasmus und ihrem zielgerichteten Zorn auch für die "Weltbühne" geschrieben hat.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 29.04.2000

Elke Schmitter erzählt in ihrer Rezension zunächst die ungewöhnlliche Entstehungsgeschichte dieses Textes, der das Resultat eines von der Zeitschrift Atlantic Monthly veranstalteten Preisausschreibens war. Dabei sollten Flüchtlinge 1940 ihre Erlebnisse während des Nationalsozialismus` beschreiben. Schmitter nimmt diese Tatsache zum Anlass, ein solches Projekt auch der "sozialdemokratisch-grünen Bundesrepublik" zu empfehlen, die sich ihrer Meinung nach bisweilen schwer tut, zwischen Wichtigem und Schwerwiegendem zu unterscheiden. Bei Vordtriedes Text betont sie vor allem die "nüchterne, zugleich von politischem Ethos getragene Darstellung". Sie bemängelt lediglich ein falsches Heidegger-Zitat, worüber sie sich - angesichts der ansonsten "aufmerksamen Kommentierung" des Verlags - ein wenig überrascht zeigt.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren