Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jutta Rosenkranz

Mascha Kaleko

Biografie

Cover: Mascha Kaleko

dtv, München 2007
ISBN-10 3423245913
ISBN-13 9783423245913
Kartoniert, 299 Seiten, 14,50 EUR

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Klappentext

Zum 100. Geburtstag von Mascha Kaleko: Leben und Werk der erfolgreichsten deutschsprachigen Lyrikerin des 20. Jahrhunderts: Mascha Kaleko wurde um 1930 in Berlin bekannt, sie gehörte zur künstlerischen Boheme um Kurt Tucholsky, Walter Mehring, Werner Finck und andere. Ihre ironischen, witzigen und gefühlvollen Großstadtverse werden geliebt.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 07.06.2007

Für ein "sehr schönes Buch" hält Hans-Albrecht Koch Jutta Rosenkranz' Biografie der Lyrikerin Mascha Kaleko, die heute 100 Jahre alt geworden wäre. Kaleko, Tochter jüdischer Einwanderer, begann Ende der zwanziger Jahre erste Gedichte zu veröffentlichen. Der ironische, humorvolle Tonfall ihrer Texte brachte ihr schon bald großen Erfolg bei Publikum und Kritik ein, wie der Rezensent zu berichten weiß. Mit dem Erstarken der Nationalsozialisten erhielt Mascha Kaleko Schreibverbot und war gezwungen, 1938 zusammen mit ihrem zweiten Ehemann, dem Komponisten Chemjo Vinaver, zu emigrieren, erinnert Koch weiter. Nach der Emigration, die sie zunächst in die USA und später nach Israel führte, fand Mascha Kaleko keine Heimat mehr. Für die Biografie hat Jutta Rosenkranz mithilfe des Deutschen Literaturarchivs Marbach erstmals zahlreiche Texte aus dem Nachlass ausgewertet. In einer referierenden Rezension würdigt Hans-Albrecht Koch die vielen Details der Biografie. Die Frage, ob Mascha Kalekos Gedichte dauerhaft gültig sind, stellt er, ohne sie zu beantworten.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren