Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.2000
Schon sein fulminanter Einstieg mit Nietzsche zeigt, dass Rezensent Jörg Ulrich von dem Buch einiges erwartet hat - aber ach, umsonst! Schon Aufmachung und Aufbau seien ein Ärgernis. Nirgends ein zusammenhängender Text, alles nur Fragmente, beschwert er sich, die "durch kleingedruckte VW-Käfer" voneinander abgegrenzt seien. Es gebe zuviele Zahlen und schlecht geschrieben sei es auch noch. Mehr Verriss geht wohl nicht.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 24.07.2000
Karl-Heinz Brüggemann lobt dieses Buch am Ende seiner Rezension als "handwerklich saubere Darstellung von Fakten", das interessante Einblicke in die Welt des Top-Managers ermögliche. Allerdings versäumt er es nicht, darauf hinzuweisen, dass Piech sich stets geweigert hat, mit seinem Biografen zusammenzuarbeiten. Und so stammen die Informationen, die Grässlin hier zusammengetragen hat, alle aus zweiter Hand - vorwiegend aus Archiven oder aus zahlreichen Gesprächen mit Dritten. Persönliches taucht deswegen in dieser Biografie kaum auf, wie der Rezensent feststellt. Auch wirkliche Neuigkeiten sind seiner Ansicht nach dünn gesät. Piech wird hier - wie der Leser erfährt - vor allem als eiskalter Macht-Mensch gezeigt, der ungern debattiert und selbst Gerhard Schröder gezeigt habe, `wer in der Republik das Sagen hat`. VW-Sprecher Klaus Kocks hat, wie Brüggemann zitiert, bereits ein Urteil über diese Biografie verlauten lassen: `von durchgehender Niedertracht` ist dieses Porträt, findet er und glaubt nicht, dass Ferdinand Piech dieses Buch überhaupt lesen wird.
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