Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jürgen Falter (Hrsg.), Harald Schoen (Hrsg.)

Handbuch Wahlforschung

Cover: Handbuch Wahlforschung

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Osnabrück 2006
ISBN-10 3531132202
ISBN-13 9783531132204
Gebunden, 826 Seiten, 49,90 EUR

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Klappentext

Die empirische Wahlforschung zählt zu den theoretisch und methodisch am weitesten entwickelten, von der Öffentlichkeit am stärksten beachteten Zweigen der Politikwissenschaft. Dieser Band vermittelt Grundlagenwissen über die zentralen Konzepte, Methoden und Befunde der empirischen Wahlforschung und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Den Schwerpunkt bilden theoretische Ansätze zur Erklärung von Wahlverhalten. Sie werden ausführlich dargestellt, kritisch diskutiert und systematisch miteinander verglichen. Daneben geht der Band auf ausgewählte Themen der Wahlforschung ein, u.a. auf Nichtwahl, Wechselwahl, die Wahl extremer Parteien sowie den Einfluss von Wertorientierungen und Massenmedien auf das Wahlverhalten. Ferner enthält er Überblicke über die Geschichte demokratischer Wahlen, die Historische Wahlforschung, die Wahlsystemforschung und die Wahlkampfforschung.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2006

Als "Standardwerk" würdigt Rezensent Ralf Altenhof diesen von Jürgen W. Falter und Harald Schoen herausgegebenen Band zum Thema Wahlforschung. Theoretiker wie Praktiker werden darin seines Erachtens auf ihre Kosten kommen. Denn neben Methodenproblemen der empirischen Wahlforschung oder Fragen des Wahlsystems werden auch konkrete Fragen wie die sinkende Wahlbeteiligung und das Phänomen des Wechselwählers thematisiert. Altenhof lobt die fundierte Sachkenntnis und die Aktualität der Beiträge, die umfassend sämtliche Aspekte der Wahlforschung abhandeln. Vermisst hat er nur ein Verzeichnis der Autoren. Dafür schätzt er das Glossar und das ausgezeichnete fast 150-seitige Literaturverzeichnis.

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