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Klappentext
1375 Minuten Laufzeit. Ungekürzte Fassung, gelesen von Rufus Beck. John Irving schrieb fünf Romane. "Garp" machte ihn weltberühmt. Die Welt des Schriftstellers Garp ist bevölkert von Lehrern und Huren, Spießern und Randexistenzen, Verlagslektoren und Mördern, Transsexuellen und Sittenstrolchen, Männern, Frauen und Kindern - grotesk, brutal, banal, perfide. Ein Pandämonium: unsere Welt.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.04.2002
"Mehr als zweiundzwanzig Stunden Garp", ruft Rezensent Jochen Hieber - erleichtert, dass dieses Hörbuch tatsächlich den ganzen Irving-Roman präsentiert. Das Buch selbst hat zwar für den Rezensenten in den fast fünfundzwanzig Jahren seit seinem ersten Erscheinen etwas an Reiz eingebüßt. Insbesondere die Sexszenen sowie die "satirischen Schilderungen des aufstrebenden Feminismus" an der amerikanischen Ostküste wirken auf Hieber heute "mit Verlaub, ziemlich abgestanden". Das Votum der Juroren des Hessischen Rundfunks und des "Börsenblatts", die die vorliegende Hörbuchfassung zum "Hörbuch des Monats" gekürt haben, lässt er dennoch gelten. Dies Verdienst kommt Vorleser Rufus Beck zu, der sich hier stimmlich sehr zurückhält, wie uns der positiv überraschte Rezensent wissen lässt. "Angenehm melodisch" und nie monoton klingt das in Hiebers Ohren. Zum Vorteil des Buches, findet er, wende Beck den Ton "merkbar ins Lakonische". Das bewährt sich für den Rezensenten besonders in jenen Kapiteln, in denen uns Irving mit "Mrs. Ralph" bekannt macht - Kapitel von "bleibendem Format".
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