Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
John Hope Franklin, Alfred A. Moss
Von der Sklaverei zur Freiheit
Die Geschichte der Schwarzen in den USA
Klappentext
Die vorliegende aktualisierte und erweiterte Fassung von Franklins Standardwerk zur Geschichte der Sklaverei beruht auf der Neuausgabe von 1994 und enthält neben neuen Kapiteln auch eine vollständig überarbeitete Bibliographie. Franklin skizziert zunächst die afrikanische Vorgeschichte der Schwarzen, ihre gewaltsame Entwurzelung und die menschenverachtenden Institution der Sklaverei. Er betrachtet die Rolle der Schwarzen in der Amerikanischen Revolution, den Beginn der Jim-Crow-Gesetzgebung und die Segregation nach dem Bürgerkrieg. Franklins Studie dehnt sich mit zahlreichen Dokumenten bis in die Zeit der Bürgerrechtsbewegung und zeichnet auch den starken Einfluß der afrikanischen Kultur auf die Moderne in den USA und Europa nach.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.08.2000
Jürgen Schmidt bespricht in einer Sammelrezension zwei Bücher, die sich mit der Geschichte der Schwarzen in Amerika seit dem Ende des Bürgerkrieges 1865 befassen: "Von Benin nach Baltimore" von Finzsch/Horton (Hamburger Edition) und "Von der Sklaverei zur Freiheit" von Franklin/Moss jr. (Ullstein).
Seit Jahrzehnten, so der Kritiker, habe es auf dem deutschen Buchmarkt keine zusammenfassende Darstellung dieses Themas mehr gegeben. Aufbau und Struktur beider Bücher ist nach Ansicht des Rezensenten fast identisch, das Themenspektrum beider Bücher "beeindruckend breit". Detailliert schilderten beide Bücher Ereignisse und Personen. Welches der beiden Bücher man wählt, scheint egal zu sein - man wird offenbar von beiden gut informiert. Als Entscheidungshilfe lässt uns Schmidt noch wissen, dass Hope und Moss jr. wesentlich unbefangener mit dem Thema umgingen. Besonders beeindruckte den Rezensenten das "Sendungsbewusstsein" in den letzten Abschnitten: in ihrem Kampf um Freiheit und Gleichheit, meinen die Autoren, hätten die Afroamerikaner das ganze Land weitergebracht. Finzsch und Horton dagegen profitierten von dem älteren Klassiker und seien die kürzere Zusammenfassung.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







