Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

John Hope Franklin, Alfred A. Moss

Von der Sklaverei zur Freiheit

Die Geschichte der Schwarzen in den USA

Cover: Von der Sklaverei zur Freiheit

Ullstein Verlag, Berlin 1999
ISBN-10 3548265502
ISBN-13 9783548265506
Broschiert, 864 Seiten, 17,95 EUR

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Klappentext

Die vorliegende aktualisierte und erweiterte Fassung von Franklins Standardwerk zur Geschichte der Sklaverei beruht auf der Neuausgabe von 1994 und enthält neben neuen Kapiteln auch eine vollständig überarbeitete Bibliographie. Franklin skizziert zunächst die afrikanische Vorgeschichte der Schwarzen, ihre gewaltsame Entwurzelung und die menschenverachtenden Institution der Sklaverei. Er betrachtet die Rolle der Schwarzen in der Amerikanischen Revolution, den Beginn der Jim-Crow-Gesetzgebung und die Segregation nach dem Bürgerkrieg. Franklins Studie dehnt sich mit zahlreichen Dokumenten bis in die Zeit der Bürgerrechtsbewegung und zeichnet auch den starken Einfluß der afrikanischen Kultur auf die Moderne in den USA und Europa nach.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.08.2000

Jürgen Schmidt bespricht in einer Sammelrezension zwei Bücher, die sich mit der Geschichte der Schwarzen in Amerika seit dem Ende des Bürgerkrieges 1865 befassen: "Von Benin nach Baltimore" von Finzsch/Horton (Hamburger Edition) und "Von der Sklaverei zur Freiheit" von Franklin/Moss jr. (Ullstein).
Seit Jahrzehnten, so der Kritiker, habe es auf dem deutschen Buchmarkt keine zusammenfassende Darstellung dieses Themas mehr gegeben. Aufbau und Struktur beider Bücher ist nach Ansicht des Rezensenten fast identisch, das Themenspektrum beider Bücher "beeindruckend breit". Detailliert schilderten beide Bücher Ereignisse und Personen. Welches der beiden Bücher man wählt, scheint egal zu sein - man wird offenbar von beiden gut informiert. Als Entscheidungshilfe lässt uns Schmidt noch wissen, dass Hope und Moss jr. wesentlich unbefangener mit dem Thema umgingen. Besonders beeindruckte den Rezensenten das "Sendungsbewusstsein" in den letzten Abschnitten: in ihrem Kampf um Freiheit und Gleichheit, meinen die Autoren, hätten die Afroamerikaner das ganze Land weitergebracht. Finzsch und Horton dagegen profitierten von dem älteren Klassiker und seien die kürzere Zusammenfassung.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren