Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Johann Prossliner (Hrsg.)

Licht wird alles, was ich fasse

Das Lexikon der Nietzsche-Zitate

Cover: Licht wird alles, was ich fasse

Kastell Verlag, München 1999
ISBN-10 3924592500
ISBN-13 9783924592509
Gebunden, 416 Seiten, 25,46 EUR

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Klappentext

Studienausgabe 29,80 DM. Friedrich Nietzsche lesen und nachschlagen: Mit 2309 Zitaten thematisch geordnet, 35187 Stichwörtern im Register und einem Vorwort von Werner Ross.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.08.2000

Der Rezensent mit dem Kürzel "LL." spart nicht mit Lob: als "unersetzliches Hilfsmittel der Nietzsche-Forschung und -Lektüre" preist er dieses `Lexikon der Nietzsche-Zitate` nicht zuletzt deshalb, weil etliche Nietzsche-Zitate oft falsch zitiert und verstanden werden. Am Beispiel von `Gott ist todt` und dem oft fehlzitierten `Du gehst zu Frauen? Vergiss` die Peitsche nicht` zeigt der Rezensent, welche neuen Erkenntnisse über den Kontext und die Vieldeutigkeit der Zitate dieses Nachschlagewerk bereit hält. Zwar sei dieses Lexikon nicht das erste seiner Art - der Rezensent verweist auf Richard Oehlers Nietzsche-Register und auf Karl Schlechtas Nietzsche-Index - aber doch ein "unersetzliches Hilfsmittel" für die Nietzsche-Lektüre.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.07.2000

Nicht etwa "nach billiger Brevierart" ist das Lexikon der Nietzsche-Zitate zusammengestellt worden, schreibt Albert von Schirnding, vielmehr geht es um die "Mission", Nietzsche in seiner "Dreieinigkeit" als "Zweifler", "Propheten" und "Schriftsteller" vorzuführen. Schon Tucholsky hat gelästert, so beginnt von Schirnding seine Besprechung, dass man nur sagen muss, was man braucht, ein Nietzsche-Zitat werde sich dann schon finden. Das Werk mit seinen 2309 thematisch geordneten Zitaten (dazu ein Register von 35.187 Stichwörtern!) bedeutet vor allem, die Widersprüchlichkeit des Philosophen anzuerkennen. In einem "engagierten Nachwort" stellt der Herausgeber (Prossliner ist ein Pseudonym, schreibt von Schirnding) fest, wie erstaunlich groß und weltweit noch wachsend das Echo auf Nietzsche ist. Aber nicht zu Nietzsche wird man als Leser verführt, meint von Schirnding, sondern "zu sich selbst", und er gratuliert dem Herausgeber zum "Gelingen" dieses "zu rühmenden" Werkes.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren