Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Rocket ist der Romantiker in der Familie. Sein Bruder Koller fickt gerne herum. Das musste ja irgendwann schief gehen. Aber gleich so gründlich? Nicht nur, dass Koller sich dieses Mal ausgerechnet die Tochter eines Russen, den man Büffel nennt, ausgesucht hat, nein, sie muss zu allem Überfluss auch noch dabei draufgehen. Eine 20-Jährige mit Herzinfarkt? Das glaubt einem kein Büffel. Nichts wie weg also, am besten mit Geisel. Und was für eine! Ihr Name ist Cassidy und Rocket hat sich sofort in sie verliebt. Es folgt eine turbulente Flucht mit dem Auto durch die Republik in Richtung Onkel Otto, der Tiere so sehr liebt, dass er sich bereits vor Jahren auf einen abgelegenen Bauernhof zurück gezogen hat ...
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 12.03.2005
Christian Berndts einzige positive Äußerung zum ersten Erwachsenen-Roman des preisgekrönten Jugendbuchautors Jochen Till lässt Böses ahnen: Man verliere mit der Lektüre immerhin nicht allzu viel Zeit. Für dieses vernichtende Urteil findet er eine Menge Gründe, die er ohne jeden Mangel an Deutlichkeit vorträgt: Till habe sich bemüht, rasant und witzig zu schreiben und seinen Roman mit Unmengen von Skurrilitäten anzureichern, doch das Ergebnis sei - eben - bemüht. Die Witze findet Berndt "abgedroschen und schal", den Sprachwitz "Mitleid erregend dürftig" und das Erzählen aus verschiedenen Perspektiven vollends überflüssig, zumal es Till einfach nicht gelinge, Charaktere anständig zu parodieren, und wenn sich eh alle gleichen, hätte es eine Perspektive natürlich auch getan. Zusammengefasst: Alles zusammen macht das Buch für den Rezensenten "ziemlich unerträglich".
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Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen








