Bücherschau der Woche
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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Jim Dine
Birds
Klappentext
Mit 36 Tafeln, s/w. "Hallo, ich heiße Jimmy", sagte eine Krähe zum Kleinen Jim Dine, als seine Eltern einmal mit ihm im Zoo waren. Die beiden Jimmys fühlten sich sofort durch ein unsichtbares Band miteinander verbunden. "Der Künstler übersetzte die Erinnerung daran in eine Serie faszinierender Schwarzweiß-Fotografien. Sind sie symbolisch, tiefgründig, mystisch oder einfach Fotos von geliebten Tieren? Jim Dine spricht zu den Vögeln, und sie antworten ihm, denn sie sind ihm freundschaftlich verbunden.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 16.03.2002
Einen ungewöhnlichen Bildband bespricht Ulf Erdmann Ziegler in seiner kurzen Rezension: "Birds" von Jim Dine. Im Zentrum der Fotografien stehen zwei ausgestopfte Vögel: eine Krähe und eine Eule, die auf die verschiedensten Arten arrangiert sind. Die physische Qualität der Bilder (Heliogravüren) findet Ziegler "überwältigend". Die Arrangements "ächzen" allerdings bisweilen unter der Last der Gedanken, schreibt Ziegler. Dennoch scheint ihm der Band zu gefallen. Mit Hitchcocks gleichnamigem Film teilten die Bilder ihre Bewunderung für die "Undurchschaubarkeit" der Vögel. Amüsiert hat sich der Rezensent über Dines Darstellung des Aberglaubens, "das Belebte kehre immer zurück".
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