Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jeremy Gaines, Stefan Jäger

Albert Speer und Partner: Ein Manifest für nachhaltige Stadtplanung

Think Local, Act Global

Cover: Albert Speer und Partner: Ein Manifest für nachhaltige Stadtplanung

Prestel Verlag, München 2009
ISBN-10 3791342061
ISBN-13 9783791342061
Gebunden, 224 Seiten, 29,95 EUR

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Klappentext

In einer Zeit der globalen Erwärmung gewinnt die Entwicklung eines zukunftsfähigen, Ressourcen schonenden Städtebaus an Bedeutung. Ausgehend von den ökologisch durchdachten, weltweiten Projekten des Büros Albert Speer & Partner, formulieren die beiden Autoren Jeremy Gaines und Stefan Jäger ein zukunftsweisendes Konzept für den umweltverträglichen Städtebau, das für alle Architekten Vorbildcharakter haben sollte. Themen wie urbane Dichte, Zersiedelung, Ressourcenschonung oder neue Technologien werden in dem Band ebenso erörtert wie die Frage: Was kann getan werden, um Städte zu sanieren und mit neuem Leben zu füllen?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.09.2009

Rezensent Robert Kaltenbrunner hat mit Interesse dieses "Manifest für nachhaltige Stadtplanung" aus dem Hause Albert Speer und Partner gelesen. Der inflationär und oft unklar verwendete Begriff der Nachhaltigkeit scheint ihm hier durchaus konkret und nachvollziehbar gefasst. Dass die Maximen zu einer nachhaltigen Stadtplanung  - "Verbinde Theorie und Pragmatismus!", "Nutze den Raum der Stadt!" oder "Schaffe klare Identität"" - nicht alle völlig neu und besonders originell sind, wertet er dabei nicht negativ. Allerdings hätte er sich gewünscht, dass die Grundsätze nachhaltiger Stadtentwicklung auch an anderen Beispielen veranschaulicht worden wären als nur an Entwürfen von Speer und Partner. Zudem bleibt in seinen Augen der Drang, in der Architektur immer wieder von vorne anzufangen, unterbelichtet, eine Tendenz, von der auch Speer & Partner nicht frei ist.

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