Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jeremy Dronfield

Die Heuschreckenfarm

Roman

Cover: Die Heuschreckenfarm

Piper Verlag, München 1999
ISBN-10 3492040780
ISBN-13 9783492040785
Gebunden, 439 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Berthold Radke. Carole Perceval lebt zurückgezogen inmitten der weiten Moore Yorkshires. In einer stürmischen Nacht klopft ein Fremder an ihrer Tür, der behauptet, sein Gedächtnis verloren zu haben. Carole gewährt dem Namenlosen Unterschlupf, doch intuitiv beginnt sie, seiner Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Sie findet heraus, dass sein Auftauchen kein Zufall ist, aber es ist vielleicht schon zu spät.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.08.2000

Lutz Krützfeld begreift diesen Thriller als ein Gleichnis über Beziehungsdramen zwischen Mann und Frau - der Mann sei häufig derjenige in einer Beziehung, der die Geheimnisse seiner Persönlichkeit nicht preisgeben wolle, die Frau diejenige, die die Beziehung vorwärtstreibe. In der Geschichte über eine Farmerin, die sich in einen Fremdling verliebt, welcher angeblich sein Gedächtnis verloren hat, sieht Krützfeldt gewissermaßen die auf die Spitze getriebene Situation einer gewöhnlichen Beziehung. Und dabei gelinge es dem Autor, auch mit Hilfe von Zwillings- und Doppelgängermotiven, die Spannung aufrecht zu erhalten: "Sicher ist nichts, nicht einmal, ob die Geschichte gut oder böse enden wird."

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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