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Klappentext
In über 130 Farbfotos präsentiert dieser Bildband bizarre Felsformationen und hohe Wanderdünen an den Ufern des Niger. Wasser und Sand, lebensspendendes Nass und unfruchtbarer Boden Seite an Seite - ein reizvolles Wechselspiel der Natur, das die besondere Faszination dieses Sahara-Gebietes ausmacht. Über 100 Meter hohe Dünen ziehen sich am Flussufer entlang, der Rhythmus des Lebens ist geprägt von karger Vegetation, von der zerstörerischen Kraft des Windes und den Sandstürmen über dem Wasser des Niger.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2002
Ein Buch so schön, dass man zur ersten Seite zurückkehrt, kaum dass man die letzte erreicht hat, jubelt ein mit "A.O." kürzelnder Rezensent. Die "wundersamen Bilder" vom Niger, dem mächtigsten Strom Westafrikas blickten ihn aus eierschalenfarbigem Papier an. Ihren Effekt fand "A.O." von Filtern "ins Unwirkliche" gewendet. Jedes Bild sei vom überstehenden Rand des blutroten Leinwandeinbandes zusätzlich gerahmt. Das Auge versinke gleichsam in Motiven, schreibt der Rezensent - jedoch nicht ohne dezent kritisch anzumerken, dass es auch der Autorin weniger um die Beschreibung des schmutzigen Elends in Städten wie Mopti oder die "längst legendäre Trostlosigkeit" von Timbuktu gehe, als darum, dem Ewigkeitsanspruch des Flusses zu genügen.
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