Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Jared Cohen, Eric Schmidt

Die Vernetzung der Welt

Ein Blick in unsere Zukunft

Cover: Die Vernetzung der Welt

Rowohlt Verlag, Reinbek 2013
ISBN 9783498064228
Gebunden, 448 Seiten, 24,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. Welche Konsequenzen wird es haben, wenn in Zukunft die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung online ist? Wenn Informationstechnologien so allgegenwärtig sind wie Elektrizität? Was bedeutet das für die Politik, die Wirtschaft - und für uns selbst? Diese Fragen beantwortet ein außergewöhnliches Autorenduo: Eric Schmidt, der Mann, der Google zu einem Weltunternehmen gemacht hat, und Jared Cohen, ehemaliger Berater von Hillary Clinton und Condoleeza Rice und jetzt Chef von Googles Denkfabrik. In diesem Buch führen sie uns die Chancen und Gefahren jener eng vernetzten Welt vor Augen, die die meisten von uns noch erleben werden. Es ist die sehr konkrete Vision einer Zukunft, die bereits begonnen hat. Und ein engagiertes Plädoyer dafür, sie jetzt zu gestalten - weil Technologie der leitenden Hand des Menschen bedarf, um Positives zu bewirken.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.05.2013

Andrian Kreye führt ein in die Technik der Dogmabinse. Als Zulektüre zum Buch der Google-Chefs Eric Schmidt und Jared Cohen empfiehlt er den Dalai Lama und L. Ron Hubbard. Kreye liest Binsenweisheiten über die vernetzte Welt, aber leider nichts über die Rolle Googles in China oder während des arabischen Frühlings oder beim Urheberrecht. Und plötzlich erscheint dem Rezensenten das Buch nicht einfach enttäuschend, sondern gespenstisch, weil die Autoren in "imperativem Futur" schon mal die Zukunft in die Hand nehmen und weil sie dabei so abgrundtief traurige Visionen eines monopolisierten digitalen Fortschritts entwickeln, dass Kreye die Tränen kommen.

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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 02.05.2013

Rezensent Benjamin Stein, selbst Unternehmensberater für Informationstechnologie und Romanautor, hält die Analyse der Folgen der digitalen Revolution durch die Google-Manager Eric Schmidt und Jared Cohen für durchaus lesenswert. Aber er kritisiert auch wesentliche Auslassungen: Etwa, dass es Internetkonzerne wie Google selbst sind, die die Anonymität des Internetnutzers auszuhebeln versuchen und die totale Kontrolle und Überwachung ausüben wollen, die sie bei Regierungen kritisieren. Ihre Beschreibung der Chancen, die weltweite Vernetzung aller mit allen bedeutet, offenbart Stein vor allem eine typisch amerikanische Goldgräbermentalität. Andererseits erkennt er auch, dass Staaten etwa mit der Herausgabe biometrischer Pässe die Privatspäre ihrer Bürger genauso wenig achten. Steins Fazit: Unbedingt lesen, aber "mit Blick für die Auslassungen".

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Jared Cohen

Jared Cohen, geboren 1981 in Weston, Connecticut, ist Gründer und Direktor von Google Ideas. Nach einem Studium in Stanford und Oxford hat er im Planungsstab des US-Außenministeriums gearbeitet. Das Time ... mehr lesen

Eric Schmidt

Eric Schmidt, geboren 1955 in Washington, D.C., ist promovierter Informatiker und Executive Chairman von Google. Von 2001 bis 2011 war er CEO des Unternehmens. Zuvor hatte er Führungspositionen bei anderen ... mehr lesen

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