Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jane Taylor

Petra und das versunkene Königreich der Nabatäer

Cover: Petra und das versunkene Königreich der Nabatäer

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf/Zürich 2002
ISBN-10 3538071365
ISBN-13 9783538071360
Gebunden, 224 Seiten, 49,90 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Englischen von Tanja Ohlsen und Tanja Reindel. Dieser Text-Bildband bietet weit mehr als die üblichen Ansichten der archäologisch bedeutenden und von vielen Nahostreisenden besuchten Stätte. Beschrieben wird die Geschichte eines der bemerkenswertesten Völker der Antike. Jane Taylor verfolgt die Entwicklung der Nabatäer seit ihren nomadischen Ursprüngen, schildert ihre bewundernswerte Eigenschaft, sich der bedrohlichen Umgebung anzupassen und Handelswege durch die Wüste einzurichten. Die Autorin zeichnet den wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aufstieg nach. Sie beschreibt das Verhältnis der Nabatäer zu ihren berühmteren Nachbarn und den Untergang des Königreiches in römischer Zeit. Auch das Alltagsleben dieses für rund 1500 Jahre in Vergessenheit geratenen arabischen Volkes erwacht zu neuem Leben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.08.2002

Dass die Nabatäer noch immer ein in der Öffentlichkeit weithin unbekanntes Volk sind, ist für den mit "msi" zeichnenden Rezensenten eine "Posse der Weltgeschichte". Alexander der Große oder Augustus, glaubt der Rezensent, hätten ob dieser Wissenslücke nur ein mitleidiges Lächeln übriggehabt. Zur Freude des Rezensenten bietet Jane Taylor jetzt die Möglichkeit, diese Lücke zu schließen. In erfreulicher Ausführlichkeit gibt Taylor einen "wissenschaftlich recherchierten" und mit zahlreichen Fotografien illustrierten Einblick in die Geschichte, Kultur, Kunst, Religion und Wiederentdeckung dieses Volkes, lobt der Rezensent. Leider lassen Übersetzung und Lektorat nach Ansicht des Rezensenten an einzelnen Stellen zu wünschen übrig; das bleibt aber auch der einzige Kritikpunkt des von den Nabatäern und ihren monumentalen Bauten überaus faszinierten Rezensenten.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren