Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jan Seghers

Ein allzu schönes Mädchen

Roman

Cover: Ein allzu schönes Mädchen

Wunderlich Verlag, Reinbek 2004
ISBN-10 3805207794
ISBN-13 9783805207799
Gebunden, 464 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Im Frankfurter Stadtwald werden die grauenhaft zugerichteten Leichen zweier junger Männer gefunden. Hauptkommissar Robert Marthaler wird mit der Aufklärung dieses schwierigen Falls betraut. Die grausamen Morde machen dem bedächtigen Mann zu schaffen, denn alle Spuren weisen auf eine Frau als Täterin hin. Und dann gerät auch Marthalers Privatleben aus den Fugen, denn seine neue Mitbewohnerin stellt eine ernsthafte Versuchung für den eigenwilligen Junggesellen dar.

Rezension Perlentaucher

Einen Kriminalroman nach Mankellschem Vorbild wollte Matthias Altenburg schreiben, nicht mehr, nicht weniger. Das ist ihm, keine Frage, gelungen. Natürlich kann man seine Ziele höher stecken, aber dem Leser, der das sucht, was er bei Mankell findet, sei dieser Krimi-Erstling empfohlen...
Lesen Sie mehr von Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 25.03.2004

Matthias Altenburg hat das Fach und den Namen gewechselt, verkündet Ulrich Greiner, als Jan Seghers sei Altenburg von der E- zur U-Kultur gewechselt, vom Roman zum Krimi. Letzteres eine Unterscheidung, die nichts zu sagen habe, die Greiner dennoch vornimmt. Doch es ist ein gelungener Wechsel! Greiner vergleicht das neue Werk mit einer Linsensuppe, die etwas deftig, aber sehr schmackhaft geraten sei. Handwerklich ist der Krimi auch in Ordnung, versichert er und preist die Figur des Kommissars Marthaler als melancholischen Wahrheitssucher, der, wie die meisten Kommissare, gerne isst. Ihm gegenüber steht das titelgebende "allzu schöne Mädchen", das zur Mörderin geworden ist, aus Motiven, die dem Leser bis zum Ende verschlossen bleiben, wie Greiner verrät, was die Geschichte ausgesprochen spannend machen soll. In diesem Punkt bleibt Altenburg seinen alten Themen treu und liefert ein getreues Soziogramm auf die Frankfurter Gegenwartsgesellschaft mit ihrer Mischung aus Spießertum und Weltläufigkeit, politischem Gezänk und sozialer Verkommenheit, schreibt Greiner. Im übrigen sollte Frankfurt, wünscht sich Greiner, dem Autor für diese und andere Liebeserklärungen schnellstens einen Literaturpreis verleihen.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren